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Praxisnachrichten

Therapie chronischer Rückenschmerzen: Neue Ausgabe von "Arzneiverordnung in der Praxis"

14.03.2019 - Um die Pharmakotherapie chronischer Rückenschmerzen geht es in der aktuellen Ausgabe „Arzneiverordnung in der Praxis“. Die vierteljährliche Publikation der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft informiert pharmaunabhängig über Arzneimittel und deren Verordnung.

Da die Evidenzlage zur Wirksamkeit und Sicherheit insbesondere in der Langzeitverordnung gering ist, wird ein regelmäßiges Monitoring und eine individualisierte Entscheidungsfindung mit den Patienten über den Nutzen und die Risiken als notwendig erachtet. Empfohlen werden Nichtsteroidale Antirheumatika und bei unzureichender Wirkung ein Therapieversuch mit einem Opioid.

Medikation vor Anästhesien

Ein weiterer Übersichtsartikel widmet sich dem Absetzen von Medikamenten vor Anästhesien. So werden Empfehlungen im Umgang mit präoperativ und präanästhesiologisch bestehender Dauermedikation gegeben. Die Autoren berücksichtigen unter anderem kardiovaskulär wirksame Arzneimittel, Antidiabetika, Gerinnungshemmer, Psychopharmaka und Analgetika. Zudem geben sie Hinweise, ob die jeweilige Therapie fortgeführt, pausiert oder abgesetzt werden sollte.

In der Rubrik Neue Arzneimittel wird unter anderem Erenumab zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens vier Migränetagen pro Monat vorgestellt.

Beiträge kostenfrei online lesen

Das von der Industrie unabhängige Informationsblatt gibt es seit 1974. Es enthält unter anderem kritische Übersichten über den therapeutischen Stellenwert von Arzneimitteln. Die Publikation richtet sich vor allem an Haus- und Fachärzte sowie Apotheker, Medizin- und Pharmaziestudenten, die die Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie verfolgen wollen. Seit 2015 erscheinen die Beiträge ausschließlich online.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist ein wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die pharmazeutische Industrie entstand und begann, für ihre Produkte zu werben, wurde 1911 auf dem Kongress für Innere Medizin der Grundstein für die AkdÄ gelegt. Die Aufgabe der seinerzeit berufenen Kommission ist es, die Ärzteschaft durch Mediziner unabhängig und objektiv zu informieren.

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