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Praxisnachrichten

Mietvertrag und Praxispersonal

Film-Tipp: Juristische Fallstricke bei der Praxisübernahme

25.07.2019 - Bei einer Niederlassung oder Praxisübernahme gibt es für Ärzte und Psychotherapeuten einiges zu beachten. Dabei lauern auch juristische Fallstricke. In der ersten Folge einer neuen Video-Reihe geht es um die Themen Mietvertrag und Personal.

Ob in der Klinik tätig oder in einer ambulanten Einrichtung angestellt– wer eine Praxis übernehmen möchte, sollte beim Mietvertrag ganz genau hinsehen. Wichtig sei, dass der neue Arzt in den alten Mietvertrag einsteigen kann oder einen neuen Vertrag für die Räumlichkeiten bekommt – sonst droht als erstes ein Umzug mit der erworbenen Praxis, erläutert Rechtsanwalt Theo Sander in einer neuen Video-Reihe der KV Rheinland-Pfalz.

Auch auf die Dauer des Mietvertrages sollte geachtet werden (Stichwort: Verlängerungsoption), um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Personal: Arbeitsverträge müssen fortgeführt werden

Mit der neuen Praxis wird auch das Personal übernommen – zu den bisherigen Konditionen bei Gehalt, Urlaubstagen und Sonderzahlungen.

Bei der Zusammenarbeit können sich später aber durchaus Probleme ergeben. Sollten Kündigungen unumgänglich sein, gibt es auch hierzu bestimmte Vorgaben. So dürfen diese beispielsweise nicht im direkten zeitlichen Zusammenhang mit dem Praxiskauf stehen.

Beratungsangebot der KVen und Kampagne: „Lass dich nieder!“

Unterstützung bei der Praxisgründung erhalten Ärzte und Psychotherapeuten bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Eine Übersicht mit regionalen Beratungsangeboten und Fördermöglichkeiten finden sie auf der Website www.lass-dich-nieder.de im Bereich Angebote.

Das Online-Portal www.lass-dich-nieder.de ist das Herzstück der Kampagne „Lass dich nieder!“, mit der sich KBV und KVen seit Mai 2014 gezielt an Medizinstudierende und junge Ärzte wenden.

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