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Praxisnachrichten

Der TV-Spot zur Kampagne

Mit der App zum Arzt - Elfen werben für Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes

05.09.2019 - Mit der neuen Smartphone-App 116117 können Patienten mit akuten Beschwerden jetzt schnell die geeignete medizinische Hilfe finden. So zeigt die App die nächstgelegenen Bereitschaftspraxen samt Öffnungszeiten und Routenplanung an.  

Die App ist eine Ergänzung zum Telefon- und Online-Angebot der 116117. Um die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Bevölkerung bekannter zu machen, hat die KBV gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) vergangene Woche eine Informationskampagne gestartet.

Durch die Bekanntmachung dieser Nummer sollen KBV-Chef Dr. Andreas Gassen zufolge die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet werden, die immer noch von vielen Menschen mit nicht lebensbedrohlichen Beschwerden aufgesucht würden.

Drei Dringlichkeitsstufen

Kern der App ist eine einfach gestaltete Smartphone-Oberfläche mit drei Dringlichkeitsstufen „Sofort“, „Heute“ und „Bald“. Wer „Sofort“ anwählt, landet beim Notruf 112 – der etablierten Nummer für lebensbedrohliche Notfälle.

„Heute“ führt zu einer Suche, bei der Bereitschaftsdienstpraxen angezeigt werden, die Patienten außerhalb der Sprechzeiten aufsuchen können, wenn sie akut erkrankt sind, die Beschwerden aber nicht lebensbedrohlich sind.

Hinter dem Button „Bald“ verbirgt sich eine Arzt- und Psychotherapeutensuche. Darüber hinaus verbindet er zu den Terminservicestellen, die bei der Vermittlung von Arztterminen helfen. Ab Anfang 2020 sollen Patienten dann über die App direkt Termine buchen können.

Weiterer Ausbau der App geplant

Bis Ende 2020 sollen weitere Funktionen hinzukommen. Dann können Nutzer auch per Spracheingabe ihre gesundheitlichen Beschwerden vortragen und bekommen anschließend einen Hinweis, wohin sie sich am besten wenden sollen, ob demnächst an einen niedergelassenen Arzt, sofort an den Rettungsdienst oder ob eine Selbstbehandlung ausreichend ist.

In diesem Zusammenhang verwies KBV-Vorstandsvize Dr. Stephan Hofmeister darauf, dass die App keine Diagnosen stellt. Sie gebe „lediglich eine Einschätzung der Dringlichkeit und eine Empfehlung. Künstliche Intelligenz kann den Arzt oder die Ärztin allenfalls unterstützen, nicht ersetzen“.

„Elf6 Elf7“ – Die Elfen, die helfen

Kürzlich hatten KBV und KVen die bislang größte Werbe- und Informationskampagne für den ärztlichen Bereitschaftsdienst gestartet. Ziel der auf drei Jahre angelegten Kampagne ist es, die bundesweite Nummer 116117 in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. Zwei Elfen in türkis- und pinkfarbenen Kostümen, „Elf6“ und „Elf7“, sind die Markenbotschafterinnen der gleichnamigen Nummer.

Starter-Set und bestellbare Werbemittel für Praxen

Auch Ärzte und Psychotherapeuten können sich aktiv an der Kampagne beteiligen: Derzeit erhalten die rund 100.000 Praxen in Deutschland ein kostenloses Starter-Set mit Informationsmaterialien. Das Starter-Set beinhaltet ein Info-Poster für das Wartezimmer sowie Infokarten mit der Nummer für Patienten. Beide Werbemittel können kostenlos auf der Website www.116117.de nachbestellt werden und ersetzen die bisherigen.

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