Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Grippe-Impfung: KBV bietet Infomaterialien für die Praxis

02.10.2019 - Die KBV ruft zur Grippeschutzimpfung auf. Ärzte können ihre Patienten mit einem Plakat, einer Wartezimmerinformation und einem Video auf die Impfung hinweisen. Die Materialien stellt die KBV kostenlos zur Verfügung.

„Den besten und gleichzeitig einfachsten Schutz vor der saisonalen Influenza bietet die Impfung“, erklärte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister. „Insbesondere chronisch kranke und immungeschwächte Menschen und Ältere über 60 sollten sich jedes Jahr vor Beginn der Grippesaison impfen lassen.“

Vorzugsweise im Oktober und November impfen

Die KBV stellt ein Plakat mit dem Aufruf „Gib der Grippe eine Abfuhr!“, eine Patienteninfo im DIN-A4-Format sowie ein Video zum Thema kostenlos zur Verfügung. Ärzte können die Materialien für die Praxis nutzen, um Patienten über die Impfung zu informieren.

Zudem fasst eine aktuelle Praxisinformation alles Wichtige zur Grippeschutzimpfung für Ärzte und Praxisteams zusammen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt, die Influenzaimpfungen vorzugsweise im Oktober oder November durchzuführen. 

Die Grippeschutzimpfung erfolgt – wie in der vorangegangenen Impfsaison auch – in der Saison 2019/2020 mit einem Vierfach-Impfstoff.

Procalcitonin-Test als diagnostische Entscheidungshilfe

Sowohl in der Praxisinformation als auch beim Patienteninfoblatt weist die KBV insbesondere auch noch einmal auf den gezielten Einsatz von Antibiotika hin, um Resistenzen zu vermeiden.

Bei der Behandlung der Grippe sind Antibiotika nutzlos, da sie nur gegen bakterielle Infektionen wirken. Auch bei akuten Atemwegsinfekten mit Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Bronchitis helfen Antibiotika in der Regel nicht, da diese sehr häufig von Viren verursacht werden. Kommt hingegen noch eine bakterielle Zweit-Infektion hinzu, kann diese eine Antibiotikabehandlung erforderlich machen. 

Ärzte können die Laboruntersuchung auf den Entzündungsmarker Procalcitonin (PCT, Gebührenordnungsposition 32459 im EBM) zur Unterscheidung viraler und bakterieller Infekte als diagnostische Entscheidungshilfe für eine Antibiotikaverordnung veranlassen. Die Kosten der Untersuchung werden durch die Angabe der Kennnummer 32004 auf dem Abrechnungsschein nicht auf das Laborbudget angerechnet.

Grippeschutzimpfung Teil der Präventionsinitiative der KBV

Der Aufruf zur Grippeschutzimpfung ist Teil der Präventionsinitiative, die die KBV 2010 zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen gestartet hat. Weitere Themen in diesem Jahr waren die Früherkennung von Darmkrebs und die neu gestaltete Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene.

Dokumente zum Herunterladen

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten