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Praxisnachrichten

Ausblick auf 2020 - KBV-VV tagt am Freitag

05.12.2019 - Die KBV-Vertreterversammlung kommt am Freitag zu ihrer letzten Tagung in diesem Jahr zusammen. Im Fokus der Diskussion werden die Auswirkungen der zahlreichen Gesetze stehen, die 2019 in Kraft getreten sind – wie das Terminservice- und Versorgungsgesetz und das Digitalisierungsgesetz. Zudem wird auf das kommende Jahr geblickt.

Die KBV fordert eine Digitalisierung mit Augenmaß und verweist insbesondere auf die Sicherheit der Patientendaten sowie auf die Vollständigkeit medizinisch relevanter Daten. Beispielsweise müsse für die elektronische Patientenakte eine interkollegiale Kommunikationslösung gefunden werden.

Darüber hinaus muss aus Sicht der KBV Klarheit geschaffen werden, dass die Verantwortung der Praxen bezüglich der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) nur bis zum Konnektor reicht. Die Praxen müssten sich darauf verlassen können, dass ihre Praxis sicher an die TI angeschlossen wurde. Denkbar sei hierfür eine Zertifizierung der IT-Dienstleister vor Ort. Daraus entstehende Mehrkosten dürften aber wiederum nicht die Praxen belasten.

Servicenummer 116117

Ein weiteres Thema auf der Vertreterversammlung (VV) ist der Ausbau der bundesweiten Servicenummer 116117. Angesichts der immer knapper werdenden Arztzeit wird es auch um Themen wie Delegation und Substitution ärztlicher Leistungen gehen. Dabei müsse die Entscheidung, was delegiert werde, immer beim Arzt bleiben.

Livestream am Freitag ab 10 Uhr

Die Sitzung am Freitag ist öffentlich. Alle Reden sowie die anschließende Diskussion werden ab 10 Uhr im Internet via Livestream übertragen.

Die KBV wird nach der Tagung die Reden der VV-Vorsitzenden, der KBV-Vorstände sowie die von den Delegierten angenommenen Beschlussanträge im Internet veröffentlichen. Die Dokumente sind dann hier zu finden. Zum Livestream am Freitag ab 10 Uhr geht es hier.

 

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