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Praxisnachrichten

Organisiertes Zervixkarzinomscreening - KBV bietet umfangreiche Übersicht

23.01.2020 - Anfang des Jahres ist das organisierte Programm zur Früherkennung von Zervixkarzinomen gestartet. Die KBV hat die wesentlichen Neuerungen in einer Praxisinformation zusammengefasst. Sie informiert unter anderem über die Inhalte des Programms, verbindliche Algorithmen zur Abklärung und die Abrechnung der neuen Leistungen.

Ein weiteres Thema der Praxisinformation ist die Veranlassung von Untersuchungen durch die Gynäkologen, die für die Zytologie und den HPV-Test ausschließlich über Muster 39 erfolgt.

Auf einer KBV-Themenseite zur Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung stehen zusätzlich tabellarische Übersichten über die Abklärungsalgorithmen und die Vergütung der Screening-Leistungen bereit. Sowohl die Praxisinformation als auch die Tabellen können hier heruntergeladen werden.

Inhalte des organisierten Früherkennungsprogramms

Die Inhalte des neuen Programms zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sind in der Richtlinie organisierte Krebsfrüherkennung (oKFE-Richtlinie) festgelegt. Demnach ist die Abklärung auffälliger Befunde jetzt Teil des Programms und erfolgt nach einem verbindlichen Algorithmus.

Zudem werden Frauen von ihrer Krankenkasse in fünfjährigem Turnus an das Früherkennungsangebot erinnert, um eine möglichst hohe Teilnahmerate zu erzielen. Das Programm beinhaltet unter anderem, dass Frauen ab dem Alter von 35 alle drei Jahre Anspruch auf ein kombiniertes Screening aus zytologischer Untersuchung und HPV-Test (Ko-Test) haben.

Anspruch auf Leistungen zur Früherkennung eines Zervixkarzinoms haben gesetzlich krankenversicherte Frauen ab dem Alter von 20 Jahren. Eine Altersobergrenze gibt es nicht.

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