Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Screening auf Bauchaortenaneurysmen angepasst

12.03.2020 - Das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen dürfen ab sofort auch weitere Ärzte anbieten. Die Neuerung geht mit der Aufnahme des Bauchaortenscreenings in die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie einher und ist am 7. März in Kraft getreten.

Bei der formellen Überführung der Richtlinie zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen in die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem die Vorgaben zur fachlichen Befähigung und zu den apparativen Voraussetzungen angepasst.

Ärzte benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nach der Ultraschallvereinbarung, um das Screening durchführen zu dürfen. Jetzt wurde ergänzt, dass auch Ärzte mit einer fachlichen Befähigung für den Anwendungsbereich 20.10 (Duplexverfahren – abdominelle und retroperitoneale Gefäße sowie Mediastinum) sowie die Anwendungsklasse 20.9 (Gefäße des Abdomens, Retroperitoneums und Mediastinum, Duplex) eine Genehmigung erhalten können. Dies betrifft auch die Fachgruppe der Gefäßchirurgen.

Außerdem wurde der Termin für die Evaluation des Screenings verschoben. Der G-BA hatte im Dezember 2019 die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie neu gefasst und die bisherige Richtlinie zum Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen unter II. in den „Besonderen Teil“ integriert.

Anpassung der Verweise im EBM

Der Bewertungsausschuss hat zum 1. April in den Gebührenordnungspositionen 01732, 01747 sowie 01748 im EBM (Abschnitt 1.7.2) die Verweise auf die Richtlinie entsprechend angepasst.

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten