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Praxisnachrichten

Zunahme von häuslicher Gewalt: Informationen für Ärzte und Psychotherapeuten

06.04.2020 - Die Medizinische Kinderschutzhotline stellt Fachkräften im Gesundheitswesen eine kostenlose Arbeitshilfe zur Verfügung. Diese soll die Beratung von Familien erleichtern, die durch die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen besonderen Belastungen ausgesetzt sind.

Kitteltaschenkarte mit Infos zum Umgang mit häuslicher Gewalt

Die Maßnahmen gegen eine rasche Ausbreitung des Coronavirus bewirken, dass Familien sehr viel Zeit auf engem Raum miteinander verbringen. Diese Situation kann zu Überforderung, Konflikten und Gewalt führen. Unterstützung bei der Beratung von belasteten Familien bietet Ärzten und Psychotherapeuten eine Arbeitshilfe der Medizinischen Kinderschutzhotline im Kitteltaschenkarten-Format.

Auf der Karte sind übersichtlich wichtige Informationen zum Umgang mit häuslicher Gewalt zusammenfasst. Zudem sind Tipps für den familiären Alltag sowie Kontaktmöglichkeiten und Beratungsangebote für Eltern und Kinder aufgeführt. Hierfür gibt es auch eine extra Karte, die direkt an die Familien weitergegeben werden kann.

Informationen zum Download

Die Arbeitshilfe und die Karte für Eltern stehen auf der Website der Medizinischen Kinderschutzhotline zum Download verfügbar oder können in gedruckter Form unter kinderschutzhotline.KJP@uniklinik-ulm.de
bestellt werden. Zusätzlich bietet die Kinderschutzhotline an, bei Bedarf weitere Arbeitshilfen zu schicken, um so Fachkräfte im Gesundheitswesen mit Informationen zu unterstützen. Unverändert steht die Hotline rund um die Uhr telefonisch für Beratungen unter 0800/19210 00 zur Verfügung.

Medizinische Kinderschutzhotline bietet 24/7 Unterstützung

Die „Medizinische Kinderschutzhotline“ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies und 24 Stunden erreichbares telefonisches Beratungsangebot für Angehörige der Heilberufe bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch.

Derzeit ist die Medizinische Kinderschutzhotline verstärkt mit Anfragen konfrontiert, da Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen und zunehmender wirtschaftlicher Druck die Familien belasten.

Informationen für Ärzte und Psychotherapeuten

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