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Praxisnachrichten

Reine Telefonkonsultation fließt nicht ins Gesprächsbudget - Neue Praxisinformation mit allen Details

06.04.2020 - Bei einer ausschließlich telefonischen Betreuung des Patienten wird die Leistung nicht auf das Gesprächsbudget der Hausärzte sowie Kinder- und Jugendärzte angerechnet. Das haben KBV und Krankenkassen heute klargestellt. Alle Neuerungen zur Telefonkonsultation während der Corona-Pandemie hat die KBV zudem in einer Praxisinformation zusammengefasst.

Ärzte und Psychotherapeuten können seit vergangener Woche ihre Patienten öfter und länger telefonisch beraten. Damit besteht eine weitere Möglichkeit, Patienten auch ohne Praxisbesuch zu versorgen. Die KBV hat dazu mit dem GKV-Spitzenverband neue Abrechnungsmöglichkeiten geschaffen, sodass mehr Gesprächsminuten vergütet werden.

Klarstellung für Hausärzte und Kinder- und Jugendärzte

Die telefonische Beratung ist normalerweise Teil der Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale. Wegen des hohen Bedarfs an Gesprächsleistungen infolge der Corona-Krise können neben den Psychotherapeuten unter anderem auch Hausärzte sowie Kinder- und Jugendärzte die neue Telefonkonsultation abrechnen, wenn der Patient in die Praxis kommt oder eine Videosprechstunde erfolgt und im Arztfall die Versichertenpauschale berechnet wird.

Nur in diesem Fall fließt die telefonische Beratung (GOP 01434) in das hausärztliche Budget für die Gesprächsleistungen (GOP 03230, 04230, 04231) ein. Bleibt es hingegen beim telefonischen Kontakt, wird das Budget nicht belastet.

PraxisInfo und Kurz-Übersicht zur Telefonkonsultation

In der neuen Praxisinformation hat die KBV alle Neuerungen zur Telefonkonsultation zusammengefasst. Für jede Fachgruppe ist aufgeführt, wie viele Gesprächsleistungen möglich sind und wie diese abgerechnet und honoriert werden. Ergänzend dazu gibt es eine kompakte Kurz-Übersicht.

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