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Praxisnachrichten

"Arzneiverordnung in der Praxis" jetzt online

11.06.2020 - Einen tabellarischen Überblick der medikamentösen Therapieansätze bei COVID-19 bietet die Doppelausgabe der jetzt online erhältlichen „Arzneiverordnung in der Praxis“. Berücksichtigt werden dabei Arzneimittel, die derzeit im Rahmen von Off-Label-Use oder individuellen Heilversuchen eingesetzt beziehungsweise in zahlreichen klinischen Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit bei COVID-19 untersucht werden.

Darüber hinaus findet sich im aktuellen Heft ein Übersichtsartikel zu zweckmäßiger Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Darin werden Fragen beantwortet wie: Gibt es eine erfolgreiche Prävention der Osteoporose? Wie setzt sich die Basistherapie zusammen und welche Arzneimittel sind Mittel der ersten Wahl? Wie lange sollten Antiosteoporotika gegeben werden und wann ist ein Substanzwechsel sinnvoll?

Ein weiterer Artikel stellt eine niederländische Datenbank mit Empfehlungen zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln bei Leberzirrhose vor. Durch eine Leberzirrhose können der Stoffwechsel und die Dosis-Wirkungsbeziehung von Arzneimitteln verändert sein und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Die niederländische Datenbank gibt konkrete Empfehlungen für mehr als 200 Arzneimittel, die im Beitrag zusammengefasst werden.

Zudem geht ein Beitrag auf die Dosierung von Arzneimitteln bei Nierenfunktionsstörungen ein. Er stellt dar, welche Methoden zur Abschätzung der Nierenfunktion etabliert und was ihre Vor- und Nachteile sind.

Neue Arzneimittel vorgestellt

In der Rubrik „Arzneimittel – kritisch betrachtet“ erscheinen zwei Beiträge. Sie beleuchten die Wirksamkeit und den Stellenwert der monoklonalen Antikörper zur Prophylaxe von Migräne sowie das Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin.

In der Rubrik „Neue Arzneimittel“ wird das Arzneimittel Upadacitinib bei rheumatoider Arthritis vorgestellt. Des Weiteren wird auf die Unterschiede zwischen den drei zugelassenen monoklonalen Antikörpern zur Prophylaxe der Migräne eingegangen. So soll die aktuelle Empfehlung zur Umstellung bei Nichtansprechen der Therapie mit einem CGRP-Antagonisten auf einen CGRP-Rezeptorantagonisten und umgekehrt evaluiert werden.

Aktuelle Ausgabe kostenfrei online lesen

Das von der Industrie unabhängige und wissenschaftlich abgesicherte Informationsblatt gibt es seit 1974. Die Publikation richtet sich vor allem an Hausärzte sowie Ärzte anderer Fachrichtungen, Apotheker, Medizin- und Pharmaziestudenten, die die Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie verfolgen wollen. Seit 2015 erscheinen die Beiträge ausschließlich online.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist ein wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die pharmazeutische Industrie entstand und begann, für ihre Produkte zu werben, wurde 1911 auf dem Kongress für Innere Medizin der Grundstein für die AkdÄ gelegt. Die Aufgabe der seinerzeit berufenen Kommission ist es, die Ärzteschaft durch Mediziner unabhängig und objektiv zu informieren.

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