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Podologie ab Juli bei weiteren Indikationen - KBV bietet Praxisinfo für Ärzte

25.06.2020 - Um Folgeschädigungen der Füße zu verhindern, können Ärzte eine podologische Therapie ab Juli bei weiteren Indikationen verordnen. Diese müssen mit dem diabetischen Fußsyndrom vergleichbar sein. Das Wichtigste zur Verordnung stellt die KBV in einer neuen Praxisinformation vor.

Podologie umfasst die Behandlung von Schädigungen der Haut und der Zehennägel bei nachweisbaren Gefühlsstörungen der Füße mit oder ohne Durchblutungsstörungen. Ärzte durften sie bisher nur bei Schädigungen infolge eines diabetischen Fußsyndroms zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnen.

Auch bei Neuropathien und Querschnittsyndrom

Neu ab Juli ist zum einen das Fußsyndrom bei Neuropathien. Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Schädigung am Fuß als Folge einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie, zum Beispiel bei systemischen Autoimmunerkrankungen oder Kollagenosen.

Außerdem darf Podologie verordnet werden, wenn ein Fußsyndrom bei Querschnittsyndromen diagnostiziert wurde. Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Schädigung am Fuß als Folge eines Querschnittsyndroms, zum Beispiel bei Spina bifida oder chronischer Myelitis.

Praxisinfo stellt das Wichtigste vor

Aufgrund der Neuerungen hat die KBV in einer Praxisinformation zusammengestellt, was Ärzte zur Verordnung einer podologischen Therapie wissen sollten. Vorgestellt wird zum Beispiel, was zur Eingangsdiagnostik gehört und welche Befunde benötigt werden.

Bei den zwei neuen Diagnosegruppen muss beispielsweise einer der folgenden klinischen Befunde einer autonomen Schädigung vorliegen: Hauttrockenheit (An-/Hypohidrose), Veränderung des Haarwachstums (An-/Hypotrichose), Verfärbungen der Haut an oder Ulzerationen in den unteren Extremitäten.

Kostenfrei herunterladen

Die Praxisinformation „Heilmittel Podologie bei weiteren Indikationen möglich – Was Ärzte zur Verordnung wissen müssen“ umfasst vier Seiten und steht kostenfrei zum Herunterladen bereit (siehe "Mehr zum Thema").

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