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Praxisnachrichten

Ab Juli 14-tägliches Update der Verordnungssoftware

25.06.2020 - Die Arzneimitteldaten in der Verordnungssoftware werden ab 1. Juli alle zwei Wochen aktualisiert. Dazu wird den Ärzten ein entsprechendes Update zur Verfügung gestellt. Bisher gab es dieses monatlich.

Das Update erfolgt alle zwei Wochen in der Regel jeweils zum 1. und 15. eines Monats. Die Aktualisierung kann online erfolgen, ist jedoch auch weiterhin mittels eines Datenträgers möglich.

Über regelmäßige Updates wird gewährleistet, dass sämtliche Arzneimitteldaten auf dem aktuellen Stand der veröffentlichten Angaben der pharmazeutischen Unternehmer sowie der frühen Nutzenbewertung sind.

E-Health-Gesetz sieht 14-tägliches Update vor

Das im Jahr 2016 in Kraft getretene E-Health-Gesetz sieht bereits vor, dass Vertragsärzte für die Verordnung von Arzneimitteln nur solche elektronischen Programme nutzen dürfen, die Informationen zu Arzneimitteln wie Preise oder Inhalte der Arzneimittel-Richtlinie mit dem jeweils aktuellen Stand enthalten.

Zur Begründung hieß es, dass die in den Apotheken zur Abrechnung verwendeten elektronischen Programme mit der 14-täglichen Aktualisierungsfrequenz dem jeweils aktuellen Stand entsprechen.

Schiedsamt vermittelt zunächst Kompromiss

Unter Vermittlung des Bundesschiedsamtes hatten sich KBV und GKV-Spitzenverband im Jahr 2018 zunächst auf eine monatliche Aktualisierung der Arzneimittelstammdaten innerhalb der Verordnungssoftware verständigt.

Der GKV-Spitzenverband hatte mit Verweis auf das E-Health-Gesetz schon damals eine 14-tägliche Aktualisierungsfrequenz gefordert. Die KBV hingegen hatte an der bis dahin vertraglich geregelten quartalsweisen Aktualisierung festgehalten, da eine Verkürzung der Aktualisierungsfrequenz sowohl für Ärzte als auch für die Softwarehäuser zu einem erheblichen Mehraufwand führen.

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