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Praxisnachrichten

Sonderregelung für nichtärztliche Praxisassistenten in Ausbildung

29.07.2020 - Nichtärztliche Praxisassistenten können coronabedingt schon vor Abschluss ihrer Fortbildung tätig werden. Auf diese Sonderregelung hat sich die KBV mit den Krankenkassen geeinigt und darauf reagiert, dass angesichts der Pandemie viele Kurse vollständig ausgesetzt sind oder der Unterricht nur teilweise erfolgt.

Die nun getroffene Sonderregelung ermöglicht es den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), die Genehmigung für den Einsatz einer nichtärztlichen Praxisassistentin und einem nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPA) auch dann zu erteilen, wenn eine bereits begonnene Fortbildung zur NäPA noch läuft und der voraussichtliche Abschluss der Fortbildung bis zum 31. Dezember 2020 erfolgt. 

Die Sonderregelung gilt rückwirkend ab 1. Juli 2020 und ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. 

Für den Einsatz von nichtärztlichen Praxisassistenten benötigen Ärzte eine Genehmigung ihrer KV. Dafür müssen sie unter anderem nachweisen, dass die betreffenden Mitarbeiter eine Zusatzqualifikation erworben haben. Erst mit der Genehmigung dürfen Ärzte die delegationsfähigen Leistungen abrechnen. 

Haus- und Facharztpraxen können nichtärztliche Praxisassistenten beschäftigen, die sie bei der Betreuung ihrer Patienten unterstützen – beispielsweise bei Haus- und Pflegeheimbesuchen. Im EBM sind dafür die Gebührenordnungspositionen 03060 bis 03065 und 38200, 38202, 38205 und 38207 verankert.
 

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