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Praxisnachrichten

Auf einen Blick: Hinweise zum Kodieren von SARS-CoV-2

29.07.2020 - Zur Unterstützung der Ärzte beim Kodieren im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 stellt die KBV ein Übersichtsschema bereit. Auf einer Seite sind die häufigsten Fälle mit den jeweiligen ICD-10-Kodes grafisch dargestellt. Ergänzend dazu gibt es eine Praxisinformation mit Kodierbeispielen. 

Für die Kodierung von SARS-CoV-2 in der Abrechnung und auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gibt es eigene Diagnoseschlüssel: U07.1 ! U07.2 ! und U99.0 !. Die Grafik zeigt, wann welcher Schlüssel der richtige ist und welche Kodes in welchen Fällen zusätzlich anzugeben sind. 

Dargestellt sind die Fallkonstellationen, die in der Arztpraxis vorkommen können: Das Vorgehen bei Personen mit COVID-19-Symptomen, bei Personen mit einer Warnung durch die Corona-App und bei Personen, die keine Symptome zeigen und nach der Rechtsverordnung getestet werden.

Beispiele zum Kodieren 

In der ergänzenden Praxisinformation finden Ärzte weitere Erläuterungen sowie Beispiele zu den drei Fallkonstellationen, die die Kodierung von Diagnosen im Verlauf zeigen – von der Manifestation über die Testung bis zum Testergebnis. 

Kein „!“ beim Kodieren

Bei den Kodes U07.1 ! U07.2 ! und U99.0 !. handelt es sich nach der ICD-10-GM um Zusatzkodes, sogenannte Ausrufezeichenkodes (!). Damit ist geregelt, dass sie eine ergänzende Information enthalten und mit mindestens einem weiteren Kode kombiniert werden müssen, der für eine Primärverschlüsselung zugelassen ist. Das Ausrufezeichen gehört zur Bezeichnung des Kodes, es wird aber bei der Kodierung nicht angegeben.

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