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"Klartext" beleuchtet Pandemiegeschehen in Europa - Anmeldung zur EU-Tagung noch möglich

24.09.2020 - Das Thema Corona beherrscht auch die aktuelle Ausgabe des „Klartext“. In einem Interview geht es vor allem um die unterschiedlichen Erfahrungen, die die EU-Staaten bei der Bewältigung mit der Pandemie machen. Diese stehen auch auf der EU-Gesundheitskonferenz im Mittelpunkt, zu der die KBV am 1. Oktober einlädt.

„Die Art und Intensität der Maßnahmen unterscheiden sich im internationalen Vergleich erheblich“, sagt der Osnabrücker Politikwissenschaftler Prof. Roland Czada im Interview mit dem „Klartext“, dem gesundheitspolitischen Magazin der KBV.

Vom deutschen Gesundheitssystem könnten aus seiner Sicht „andere Länder mehr lernen als umgekehrt“. Es sei weltweit einmalig, dass sechs von sieben Infizierten ambulant behandelt wurden. Der Grund liege im freien Zugang zu mehr als 100.000 deutschen Arztpraxen, betont Czada. Dieser habe vermieden, dass das Gesundheitssystem zum „Ort massenhafter Ansteckung werden konnte“.

Auch die Wissenschaft würdige diesen Umstand mit Top-Platzierungen in den neuesten COVID-19-Rankings. Die medizinische Bewältigung der Corona-Pandemie gilt Czada zufolge „weltweit als Beweis für die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens“. Darüber hinaus äußert sich der Politikwissenschaftler zur Zusammenarbeit innerhalb Europas, die aus seiner Sicht „erstaunlich gut funktioniert“.

Spahn bei EU-Gesundheitskonferenz

Um die Erfahrungen der unterschiedlichen Gesundheitssysteme innerhalb der EU im Umgang mit der COVID-19-Pandemie geht es auch auf dem digitalen Kongress am 1. Oktober. Unter dem Motto „Starke Gesundheitssysteme 2020“ – „Resilient Health Systems 2020“ (#healsy20) fragt die KBV unter anderem nach Versorgungskonzepten, die sich bewährt haben sowie welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Als Teilnehmer wird auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet. Die Veranstaltung richtet sich an deutsches und internationales Fachpublikum. Die Anmeldung dazu ist hier möglich.

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