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Unfallversicherung: Übergangsregelungen zur Hygienepauschale und zur Videosprechstunde verlängert

30.09.2020 - Die Corona-Sonderregelungen zur Hygienepauschale und zur Videosprechstunde in der Unfallversicherung werden bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Darauf haben sich die KBV und die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung verständigt.

Hygienepauschale in Höhe von 4 Euro

Die Hygienepauschale in Höhe von 4 Euro pro Behandlungstag erhalten Durchgangsärzte zusätzlich zu den Behandlungskosten für die ambulante Behandlung von Unfallverletzten. Sie kann als „Besondere Kosten“ mit der Bezeichnung „COVID-19-Pauschale“ mit jeder regulären Behandlungsabrechnung nach § 64 Absatz 1 Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger abgerechnet werden.

Regelung zur Videosprechstunde ebenfalls verlängert

Vertragsärzte, beteiligte Ärzte sowie Psychotherapeuten können den Unfallverletzen per Videosprechstunde behandeln, um die Versorgung dieser Patienten sicherzustellen. Voraussetzung ist der Einsatz eines zugelassenen zertifizierten Videosystems. Für diese Arzt-Patienten-Kontakte kann die Nummer 1 UV-GOÄ abgerechnet werden, wobei eine entsprechende Kennzeichnung als Videobehandlung erfolgen muss. Auch Psychotherapeuten können entsprechend der Behandlungsziffern (P-Ziffern) Videosprechstunden abrechnen.

Weitere Details zu den Corona-Sonderregelungen zur Hygienepauschale und zur Videosprechstunde in der Unfallversicherung sind hier abrufbar.

 

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