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Praxisnachrichten

Unfallversicherung: Ärzte können höhere Gebühren abrechnen

01.10.2020 - Die ärztlichen Honorare in der gesetzlichen Unfallversicherung steigen zum 1. Oktober um drei Prozent. Damit wird die vierte und letzte Stufe einer linearen Gebührenerhöhung von insgesamt 18 Prozent umgesetzt.

Seit 2017 sind die Gebührensätze der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) mehrfach gestiegen, zunächst um acht Prozent, dann jeweils um drei Prozent. Die Honorarsteigerung für die UV-GOÄ hatte die KBV ausgehandelt. Die jährliche Erhöhung erfolgt basiswirksam, sodass sich insgesamt eine Steigerung von 18 Prozent ergibt. 

Höhere Zuschläge wegen Hygiene-Aufwand

Unabhängig von der linearen Erhöhung werden die Zuschläge zu ambulanten Operations- und Anästhesieleistungen um 18 Prozent erhöht. Dies betrifft die Nummern 442 bis 445 der UV-GOÄ. Damit wird von der Unfallversicherung anerkannt, dass Hygienemaßnahmen einen erheblichen Aufwand in den Arztpraxen verursachen. 

Beschlüsse der Ständigen Gebührenkommission nach Paragraf 52 Vertrag Ärzte/Unfallversicherung 

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