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Praxisnachrichten

QZ-Modul: Feedbackberichte für den Praxisalltag sinnvoll nutzen

15.10.2020 - Die eigene Arbeitsweise analysieren und Verbesserungen für die Praxis ableiten – die KBV erläutert, wie dafür Daten aus Feedbackberichten sinnvoll genutzt werden können. Das entsprechende Modul für Qualitätszirkel wurde jetzt grundlegend weiterentwickelt.

Unter anderem wird in der aktualisierten Fassung nun auch auf Qualitätssicherungsrichtlinien und -vereinbarungen der ambulanten und sektorenübergreifenden Versorgung eingegangen, die mit Feedbackberichten arbeiten.

Beispielsweise wird im Rahmen der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (sQS) die Teilnahme an Qualitätszirkeln zur Verbesserung des eigenen Versorgungshandelns empfohlen. Die jeweilige Landesarbeitsgemeinschaft oder Kassenärztliche Vereinigung stimmt sich dazu individuell mit den betroffenen Vertragsärzten ab.

Feedbackberichte (auch: Rückmelde- oder Benchmarksysteme) werden vielen Praxen auch im Rahmen der Teilnahme an Disease-Management-Programmen oder Qualitätssicherungsverfahren regelmäßig zur Verfügung gestellt und geben wesentliche Informationen zur Versorgung der Patienten wieder.

Feedbackberichte richtig nutzen

Das Modul richtet sich an die Moderierenden von Qualitätszirkeln und soll sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Qualitätszirkel-Sitzungen zu dieser Thematik sollen die Kompetenz der Ärzte, Daten aus Feedbackberichten zu interpretieren, zu analysieren und vergleichend zu diskutieren, stärken. Ziel ist es, daraus Verbesserungen für die eigene Arbeit abzuleiten.

Das QZ-Modul „Verbesserungen aus Feedbackberichten ableiten“ sowie umfangreiche Materialien für Moderierende stehen kostenlos zum Download zur Verfügung (siehe „Mehr zum Thema“).

Bereits mehr als 40 Module

Mit didaktisch aufbereiteten Qualitätszirkel-Modulen fördert die KBV die Arbeit der rund 8.500 Zirkel bundesweit. Aktuell stehen über 40 Module bereit. Das Themenspektrum reicht von der Palliativversorgung über die Multimedikation bis hin zur Arzt-Patienten-Kommunikation.

Qualitätszirkel – Form des kollegialen Austauschs  

Qualitätszirkel sind eine etablierte Form des kollegialen Lernens und gelten in der vertragsärztlichen Versorgung seit 25 Jahren als eine anerkannte, auf ärztlicher Eigeninitiative beruhenden Methode der Qualitätssicherung.

Rund 71.000 ambulant tätige Ärzte und Psychotherapeuten nutzen die Zirkel jedes Jahr, um sich im Austausch mit Kollegen fortzubilden und die beruflichen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Derzeit gibt es rund 8.500 Zirkel bundesweit. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Themen werden in der Regel durch die Teilnehmenden selbst ausgewählt.

Die KBV fördert die Arbeit von Qualitätszirkeln unter anderem durch die didaktisch aufbereiteten Themen-Module. Damit erhalten die Moderierenden Empfehlungen für die Vorbereitung und den Ablauf der Zirkelsitzungen.

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