Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Höhere Vergütung für Notfalldatenmanagement

22.10.2020 - Mit Inkrafttreten des Patientendaten-Schutzgesetzes wird das Notfalldatenmanagement höher vergütet. Für den Zeitraum von einem Jahr ab dem 20. Oktober wird die Vergütung für das Anlegen des Notfalldatensatzes verdoppelt.

Mit dem Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) soll die digitale Kommunikation im Gesundheitswesen reibungsloser und vor allem sicher funktionieren. Zudem sollen die digitalen Rechte von Patienten gestärkt werden. Das Gesetz wurde im Juli vom Bundestag beschlossen, hat im September den Bundesrat passiert und ist nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger nun zum 20. Oktober in Kraft getreten.

Eine Regelung des PDSG betrifft auch das Notfalldatenmanagement (NFDM): Die Gebührenordnungsposition 01640 im EBM wurde von 80 Punkten (8,79 Euro) auf 160 Punkte (17,58 Euro) erhöht. Für die Durchführung sind jedoch ein Update auf dem sogenannten E-Health-Konnektor sowie ein elektronischer Heilberufsausweis nötig. Beides steht noch nicht flächendeckend zur Verfügung.

Praxisinformation informiert detailliert über NFDM

Beim NFDM werden im Notfall relevante medizinische Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte des Versicherten gespeichert. Somit sollen Ärzte und medizinisches Personal schnell Zugriff auf wichtige Informationen wie Diagnosen, Allergien und Medikamente haben. Wie das NFDM funktioniert und welche Rolle die Praxen dabei spielen, erläutert die KBV detailliert in einer Praxisinformation (siehe "Mehr zum Thema").

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten