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Praxisnachrichten

Sonderregelung für Dialyse-Versorgung gilt bis Ende März 2021

30.10.2020 - Bei der Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patientinnen und Patienten gelten noch bis zum 31. März 2021 teilweise gelockerte Vorgaben, damit die Dialyseeinrichtungen bei Bedarf schnell und unbürokratisch reagieren können. Auf die Verlängerung hatten sich KBV und GKV-Spitzenverband verständigt.

Die Sonderregelung galt zunächst bis Ende September. Sie soll es Dialyse-Einrichtungen ermöglichen, flexibel auf bestimmte Notsituationen reagieren zu können – zum Beispiel, wenn Dialyse-Ärztinnen und -Ärzte krankheitsbedingt ausfallen oder ganze Einrichtungen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht in dem gewohnten Umfang weiterarbeiten können. In solchen Fällen können Praxen beispielsweise unkompliziert Patientinnen und Patienten anderer Praxen übernehmen.

Ärztinnen und Ärzte müssen ihre Kassenärztliche Vereinigung darüber informieren, wenn sie von den Dialyse-Vorgaben abweichen.

Zuschlagsziffern zu Infektionsdialysen

Diese Kostenpauschalen sind seit dem 23. März 2020 generell auch bei Quarantäne-Patienten und bei Kontaktpersonen der Kategorie I des Robert Koch-Institutes berechnungsfähig:

  • GOP 40835: Zuschlag zu der Kostenpauschale 40816, 40823 oder 40825 für die Infektionsdialyse und
  • GOP 40836: Zuschlag zu der Kostenpauschale 40815, 40817, 40818, 40819, 40824, 40826 bis 40828 für die Infektionsdialyse

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