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Auf einen Blick: Das Wichtigste zur Coronavirus-Testung

04.11.2020 - Für einen schnellen Überblick zur Testung auf das Coronavirus hat die KBV ihr Schaubild aktualisiert. Auf einer Seite sind die häufigsten Fälle dargestellt, die für Arztpraxen relevant sind.

Im Wesentlichen gibt es zwei Testszenarien, die in dem Schaubild dargestellt sind: Personen mit COVID-19-Symptomen und Personen ohne COVID-19-Symptomen. Während bei symptomatischen Patienten die Abrechnung nach EBM erfolgt und für die Beauftragung des PCR-Tests Formular 10C verwendet wird, gelten für alle anderen Fälle die Vorgaben der Testverordnung (TestV) des Bundesgesundheitsministeriums. Diese gilt seit Mitte Oktober.  

Die Testverordnung gibt vor, welche Personen ohne COVID-19-Symptome getestet werden können, wer diese Tests durchführen darf und wie die Leistungen vergütet werden. So ist beispielsweise geregelt, dass Abstriche mit 15 Euro zu vergüten sind und die Abrechnung über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung erfolgt. Die Details zur Abrechnung werden derzeit erarbeitet.

Ein Schwerpunkt der Testung nach TestV wird auf Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gelegt. Dort sollen Mitarbeiter, Patienten, Bewohner und Besucher per Schnelltest verstärkt präventiv getestet werden können. Personal in nicht ärztlichen Einrichtungen soll ärztlich geschult werden, um die Schnelltests anwenden zu können. Dafür erhalten Ärzte einmalig 70 Euro pro Einrichtung.

Praxisinfo mit weiteren Details für Praxen

Ergänzend zum Schaubild bietet die KBV eine Praxisinformation zur Testung von asymptomatischen Personen. Weitere Details, unter anderem auch zur Kodierung und Meldepflicht, stehen auf der KBV-Themenseite Coronavirus im Internet bereit.

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