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Praxisnachrichten

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Behandlung von über 21-Jährigen

19.11.2020 - Die Leistungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie können auch bei Versicherten über 21 Jahre abgerechnet werden, wenn es um die Fortführung einer bereits begonnenen Behandlung geht. Dabei ist die Angabe einer besonderen Begründung erforderlich - wie es auch in der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung geregelt ist.

Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst. Danach wurde das Kapitel 14 des EBM rückwirkend zum 1. Oktober angepasst.

Ergänzende Regelung

Bislang war in Kapitel 14 des EBM geregelt, dass Leistungen für Versicherte bis zum vollendeten 21. Lebensjahr berechnungsfähig sind. Mit der nun beschlossenen ergänzenden Regelung wird in begründeten Fällen und bei Fortführung einer bereits aufgenommenen Behandlung die Berechnung von allen Leistungen des Kapitels 14 bei Versicherten jenseits des vollendeten 21. Lebensjahres ermöglicht.

Zudem wurde eine Anmerkung speziell zur Grundpauschale ab Beginn des 6. Lebensjahres bis zum vollendeten 21. Lebensjahr (Gebührenordnungsposition 14211) aufgenommen, um klarzustellen, dass die ergänzende Regelung auch hier gilt.

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