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Praxisnachrichten

PraxisInfo zum Kodieren von SARS-CoV-2 aktualisiert

18.12.2020 - Die KBV bietet eine aktualisierte Praxisinformation zum Kodieren von SARS-CoV-2. In dem Dokument wird praxisnah erläutert, wann welcher Schlüssel der richtige ist und welche Kodes in welchen Fällen zusätzlich anzugeben sind.

Die aktualisierte PraxisInfo enthält die neuen Kodes, die die Weltgesundheitsorganisation für Post-COVID-19-Zustände festgelegt hatte (die PraxisNachrichten berichteten). Sie stehen ab 1. Januar 2021 im Praxisverwaltungssystem zur Verfügung.

Ebenso sind die Änderungen der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30. November berücksichtigt worden.

Auf einen Blick: Übersicht häufiger Kodes im Zusammenhang mit SARS-CoV-2

Kode Erläuterung
U07.1 G COVID-19, Virus nachgewiesen
U07.2 G COVID-19, Virus nicht nachgewiesen
U99.0 G Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2
Z20.8 G Kontakt mit und Exposition gegenüber sonstigen übertragbaren Krankheiten
Z22.8 G Keimträger sonstiger Infektionskrankheiten
J06.9 G Akute Infektion der oberen Atemwege, nicht näher bezeichnet
R43.8 G Sonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns
J12.8 G Pneumonie durch sonstige Viren
Neu ab 1. Januar 2021

U08.9 G

übergangsweise bis 31. Dezember 2020:
U07.3 G

COVID-19 in der Eigenanamnese, nicht näher bezeichnet

Verwendung: Ist für Fälle vorgesehen, bei denen eine frühere, bestätigte Coronavirus-19-Krankheit zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führt. Die Person leidet nicht mehr an COVID-19

U09.9 G

übergangsweise bis 31. Dezember 2020:
U07.4 G

Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet

Verwendung: Ist für Fälle vorgesehen, bei denen der Zusammenhang eines aktuellen, anderenorts klassifizierten Zustandes mit einer vorausgegangenen COVID-19-Krankheit kodiert werden soll. Die Schlüsselnummer ist nicht zu verwenden, wenn COVID-19 noch vorliegt.

U10.9 G

übergangsweise bis 31. Dezember 2020:
U07.5 G

Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19, nicht näher bezeichnet

Verwendung: Ist für Fälle vorgesehen, bei denen ein durch Zytokinfreisetzung bestehendes Entzündungssyndrom in zeitlichem Zusammenhang mit COVID-19 steht.

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