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Praxisnachrichten

KBV-Vorstand dankt Niedergelassenen für außerordentliches Engagement

07.01.2021 - Der Vorstand der KBV hat das außerordentlich hohe Engagement der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten bei der Bewältigung der Pandemie gewürdigt. „Trotz der weiterhin hohen Infektionszahlen halten sie unvermindert die ambulante medizinische Versorgung aufrecht und sorgen dafür, dass kranke Menschen jederzeit Hilfe erhalten“, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen den PraxisNachrichten.

Bei der gerade angelaufenen Impfkampagne gegen das Coronavirus stünden die Vertragsärzte und ihre Mitarbeitenden wieder in der ersten Reihe, betonte Andreas Gassen. Viele Kolleginnen und Kollegen seien neben ihrer Tätigkeit in der Praxis in mobilen Impfteams oder Impfzentren im Einsatz, damit so schnell wie möglich viele Menschen geimpft werden könnten.

„Danke an alle, die in dieser herausfordernden Zeit unter erheblich erschwerten Bedingungen ihre Arbeit machen – und dabei teilweise über das Normalmaß weit hinausgehen“, betonte auch KBV-Vorstandsvize Dr. Stephan Hofmeister gegenüber den PraxisNachrichten. Ein besonderer Dank gelte den vielen Medizinischen Fachangestellten, die sich tagtäglich mit besonderem Einsatz um das Wohl der Patienten kümmerten.

Den Niedergelassenen und ihren Mitarbeitern „wurde und wird in Zeiten der Pandemie enormes abverlangt“, hob auch KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel hervor.

Schutzschirm für Praxen erhalten

Die Vorstände kritisierten in diesem Zusammenhang die teils geringe Wertschätzung dieses Engagements sowie der dadurch entstehenden Aufwände und forderten den Erhalt des Schutzschirmes für die Praxen während der Pandemie.

Corona-Schutzimpfungen bald in den Praxen

Im Zusammenhang mit den Corona-Schutzimpfungen sagte Gassen, sobald ein Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden sei, der nicht so aufwändig gekühlt und aufbereitet werden müsse, sollte das Impfen in die Praxen verlagert werden, um eine schnellere Impfung vieler Menschen zu ermöglichen.

„Allein in der aktuellen Grippeschutzimpf-Saison haben die Vertragsärzte problemlos rund 20 Millionen Menschen geimpft“, betonte er.  Insofern seien die Praxen gut aufgestellt auch für die Corona-Schutzimpfung. Allerdings bedürfe dies mit Blick unter anderem auf die Priorisierung sowie das Impfen von immobilen Patienten einer gewissen Vorbereitung, fügte er hinzu. Insofern müsse die Politik schnell entsprechende Entscheidungen treffen.

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