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Grippeschutzimpfungen weiterhin sinnvoll

04.02.2021 - Arztpraxen können bei Bedarf noch Grippeschutzimpfstoff nachbestellen. Nach Informationen der Apotheker gibt es noch ausreichend Impfstoffdosen, sodass weitere Bürger geimpft werden können.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Herbst war es vorübergehend zu Engpässen gekommen, sodass vorrangig Risikogruppen geimpft wurden. „Eine Grippeschutzimpfung ist nach wie vor sinnvoll, vor allem für Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza oder von COVID-19 haben“, sagte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister.

Experten gehen davon aus, dass sich in der aktuellen Grippeschutz-Saison bereits deutlich mehr Menschen haben impfen lassen als in den Jahren zuvor. Abschließende Zahlen liegen nicht vor, da Impfungen auch in der laufenden Saison noch sinnvoll sein können. 2018/19 hatten sich beispielsweise nur rund 35 Prozent der Menschen ab 60 Jahre und zwischen 20 und 50 Prozent der chronisch Kranken impfen lassen.

Um gerade in der Corona-Pandemie einen großen Teil der Risikogruppe impfen zu können, wurden für die Saison 2020/21 in Deutschland über 26 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt, also deutlich mehr als in der vergangenen Saison.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenzaimpfung vor allem bei Personen ab 60 Jahre, bei Personen mit bestimmten Vorerkrankungen und bei Personen mit viel Publikumsverkehr. Bevorzugt geimpft werden sollte auch medizinisches Personal.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Grippeschutzimpfung mittlerweile auch bei Personen, die keiner Risikogruppe angehören.

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