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Bestellung von COVID-19-Impfstoff erfolgt ab sofort impfstoffspezifisch

14.04.2021 - Achtung: Änderungen bei der nächsten Impfstoffbestellung für die Woche vom 26. April bis 2. Mai mehr

Arztpraxen bestellen den COVID-19-Impfstoff ab sofort impfstoffspezifisch. Sie geben auf dem Rezept an, von welchem Impfstoff sie wie viele Dosen benötigen. Dies gilt erstmals für die Woche vom 26. April bis 2. Mai, für die der Bund Vakzine von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca bereitstellen wird.

Für Ärzte heißt das: Bereits mit der nächsten Bestellung (bis 20. April 12 Uhr) geben sie auf dem Arzneimittelrezept den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an. Um möglichst viele Patienten impfen zu können, wird dringend empfohlen, beide Impfstoffe zu ordern. Den STIKO-Empfehlungen entsprechend, insbesondere zum Patientenalter, sollen weiterhin beide Impfstoffe verimpft werden.

Bestellmenge für die Woche vom 26. April bis 2. Mai

Die Bestellmenge pro Arzt ist für die Woche vom 26. April bis 2. Mai auf 18 bis maximal 30 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und 10 bis maximal 50 Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca begrenzt.

Dabei soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 3 Vials BioNTech/Pfizer mit jeweils 6 Dosen und/oder voraussichtlich mindestens 1 Vial von AstraZeneca mit 10 Dosen erhält.

Nach einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums werden in der Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai rund 1,5 Millionen Dosen für die Praxen bereitgestellt, davon etwa drei Viertel BioNTech/Pfizer und knapp ein Viertel AstraZeneca. Aktuell sind es rund eine Million Dosen pro Woche.

Gassen: Wir brauchen schnell mehr Impfstoff

Der Vorstand der KBV hat unterdessen an die Politik appelliert, den Arztpraxen auch weiterhin Impfstoff bereitzustellen, der auf ihr jeweiliges Patientenklientel zugeschnitten ist.  „Wir brauchen jetzt schnell mehr Impfstoff. Nur dann können die Praxen das Impftempo massiv beschleunigen“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV.

Zudem benötigten die Praxen verlässliche und möglichst frühzeitige Informationen über Liefermengen, um die Impftermine planen zu können, forderte KBV-Vizechef Dr. Stephan Hofmeister. Wichtig sei außerdem, dass es bei der einmal wöchentlichen Lieferung bleibt – so wie vereinbart.

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