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Praxisnachrichten

Spätere Übermittlung der Dokumentation nur bei technischen Problemen

12.05.2021 - Bei den organisierten Krebsfrüherkennungsprogrammen müssen alle Praxen weiterhin quartalsweise die Dokumentation elektronisch an die zuständige Datenannahmestelle übermitteln. Nur wenn technische Probleme im Praxisverwaltungssystem bei der Erfassung und Übertragung bestehen, gilt eine verlängerte Frist für die Übermittlung.

In einem solchen technischen Problemfall kann die elektronische Übermittlung bis spätestens 28. Februar 2022 erfolgen. Diese Sonderregelung gilt für das erste, zweite, dritte und vierte Quartal 2021, wenn im genannten Quartal technische Probleme auftreten.

Die Klarstellung erfolgt nach Rückmeldungen aus Praxen und von Kassenärztlichen Vereinigungen bezüglich der verlängerten Lieferfrist.

Pflicht zur elektronischen Dokumentation

Seit Oktober 2020 dürfen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs nur dann abrechnen, wenn quartalsweise eine elektronische Dokumentation erfolgt (die PraxisNachrichten berichteten).

Aufgrund technischer Probleme in den Praxisverwaltungssystemen war es einigen Praxen nicht möglich, die Daten fristgerecht zu übermitteln.

Daher hatte der Bewertungsausschuss eine Sonderregelung beschlossen, wonach die Daten bis zum 28. Februar 2022 übermittelt werden können. Diese Sonderregelung, die nur bei technischen Problemen gilt, ist befristet vom 1. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2021. Die Verpflichtung zur Dokumentation der organisierten Krebsfrüherkennungsprogramme nach der entsprechenden Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses gilt weiterhin.

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