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Praxisnachrichten

TI-Anwendungen in diesem Jahr: Serie in den PraxisNachrichten startet

12.05.2021 - Die Telematikinfrastruktur wird derzeit für neue digitale Anwendungen vorbereitet, die im zweiten Halbjahr 2021 starten sollen. Damit Praxen sich rechtzeitig darauf vorbereiten können, stellen die PraxisNachrichten jede Woche eine Anwendung vor. Eine Infografik bietet einen ersten Überblick.

Mit der elektronischen Patientenakte (ePA), der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und dem elektronischen Rezept werden bis zum 1. Januar 2022 gleich mehrere Massenanwendungen in der Telematikinfrastruktur (TI) verfügbar sein. Für Praxen sind laut Gesetz alle drei Pflicht.

Bereits jetzt stehen zudem mit dem Notfalldatenmanagement (NFDM) und dem elektronischen Medikationsplan (eMP) Anwendungen bereit, die Praxen auf Wunsch ihrer Patientinnen und Patienten anbieten müssen. Der elektronische Arztbrief schließlich ermöglicht Ärzten und Psychotherapeuten eine schnelle und sichere Kommunikation über den Kommunikationsdienst der TI – KIM, auch über Sektorengrenzen hinweg.  

Infografik bietet Überblick

Angesichts der Fülle der Neuerungen startet die KBV nun eine Serie in den PraxisNachrichten zu den neuen Anwendungen der TI. Zunächst können sich Praxen mit einer Infografik über die verschiedenen Anwendungen, die Starttermine und die jeweils dafür notwendige Technik informieren.

Ab der kommenden Woche werden die PraxisNachrichten jeweils eine Anwendung vorstellen und auf das dafür vorbereitete Informationsmaterial hinweisen. Den Anfang macht das Notfalldatenmanagement, also das Speichern von Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten.

Der vom Gesetzgeber vorgegebene Zeitplan in diesem Jahr ist sehr eng, denn für die Umsetzung von ePA, eAU und eRezept benötigen Praxen eine Reihe technischer Komponenten, die bislang höchstens eingeschränkt erhältlich sind.

Bis zum 1. Juli müssten alle Praxen mit einem weiteren Software-Update des Konnektors ausgestattet sein, welches sich teilweise noch in der Zulassung befindet. Auch beim elektronischen Heilberufsausweis stockte bisher der Ausgabeprozess aufgrund der Vielzahl der Bestellungen. Die KBV hat deshalb bereits eine Verschiebung der Fristen gefordert.

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