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Praxisnachrichten

Diabetes Typ 2, Stottern und Nephrotisches Syndrom: Patienteninfos aktualisiert

20.05.2021 - Patienteninformationen können helfen, Symptome und Behandlungsschritte leicht verständlich zu erklären. Die Informationen zum Typ-2-Diabetes, zum Stottern sowie zum idiopathischen nephrotischen Syndrom bei Kindern wurden jetzt aktualisiert.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat die zweiseitigen Infoblätter auf den neuesten Stand gebracht. Praxen, aber auch Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können sie kostenfrei herunterladen, ausdrucken, im Wartebereich auslegen oder an Interessierte weitergeben.

Weit verbreitet: Diabetes Typ 2

Kennzeichnend für Typ-2-Diabetes ist ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel. Unbehandelt kann er Gefäße, Nerven und Organe schädigen. In der Patienteninfo wird erläutert, dass Schulungen und die Veränderung bestimmter Lebensgewohnheiten zur Behandlung gehören, zum Beispiel mehr Bewegung und der Verzicht auf das Rauchen.

Störung des Redeflusses: Stottern

Stotternde Menschen haben Mühe, flüssig zu sprechen. Das kann seelisch belasten und den Alltag beeinflussen. Bei Kindern tritt Stottern oft plötzlich auf und verschwindet meist wieder von selbst. Bei Erwachsenen hingegen bleibt die Redeflussstörung fast immer bestehen. Betroffene erfahren in der Patienteninfo, was ihnen helfen kann.

Seltene Erkrankung: idiopathisches nephrotisches Syndrom bei Kindern

Jährlich erkranken rund 250 Kinder in Deutschland an einem idiopathischen nephrotischen Syndrom. Aus ungeklärter Ursache verlieren die Nieren dann Eiweiße über den Urin, wodurch es zu Wasser-Einlagerungen (Ödemen) im Körper kommt. Die Patienteninfo stellt Behandlungsmöglichkeiten vor.

Bereits über 90 Patienteninformationen

Insgesamt bietet das ÄZQ über 90 Kurzinformationen an. Erstellt werden sie im Auftrag von KBV und Bundesärztekammer. Grundlage sind Leitlinien, Patientenleitlinien sowie systematische Literaturrecherchen. Die Inhalte werden mit Patientenvertretern und medizinischen Experten abgestimmt. Einige Infoblätter gibt es in mehreren Sprachen.

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