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Praxisnachrichten

Hinweise zur Impfstoffbestellung: Arztpraxen erhalten rund 3,4 Millionen Dosen für die Woche vom 12. bis 18. Juli – Weiterhin keine Höchstbestellmengen

01.07.2021 - Die Arztpraxen erhalten in der übernächsten Woche rund 3,4 Millionen Impfstoffdosen. Das hat das Bundesministerium für die Gesundheit heute mitgeteilt. Dabei wird es weiterhin für alle Impfstoffe keine Höchstbestellmengen geben.

Die meisten Impfstoffdosen kommen wieder von BioNTech/Pfizer: Der Bund wird für die Woche vom 12. bis 18. Juli davon etwa 2,5 Millionen Dosen bereitstellen, etwas mehr als für die kommende Woche. 

Die Arztpraxen erhalten außerdem rund 800.000 Dosen von AstraZeneca sowie 100.000 Dosen von Johnson & Johnson. Damit stehen in der übernächsten Woche wieder alle drei Impfstoffe zur Verfügung. Nach jetzigem Stand soll ab August auch der mRNA-Impfstoff des amerikanischen Herstellers Moderna an die Arztpraxen ausgeliefert werden.

Bestellmenge für die Woche vom 12. bis 18. Juli 

Die Bestellung für die Woche vom 12. bis 18. Juli erfolgt bis Dienstag 12 Uhr (6. Juli). Für alle drei Impfstoffe gibt es keine Höchstbestellmengen. Das heißt: Sowohl für das Vakzin von BioNTech/Pfizer als auch für die Vakzine von AstraZeneca und Johnson & Johnson geben Ärzte auf dem Rezept an, wie viele Dosen sie für Erstimpfungen benötigen.

Die Bestellung von Impfstoff für Zweitimpfungen erfolgt wie bisher auf einem separaten Rezept. Ärzte geben darauf die Anzahl der Dosen an, die sie in der Woche vom 12. bis 18. Juli benötigen, um Patienten unter Einhaltung der empfohlenen Impfabstände zum zweiten Mal impfen zu können. Für diese Bestellungen gibt es ebenfalls keine Höchstmengen. Sie werden weiterhin bevorzugt beliefert. 

Aufgrund der begrenzten Impfstoffmenge und anstehender Zweitimpfungen insbesondere mit Comirnaty® ist es nicht ausgeschlossen, dass Ärzte weniger Dosen für Erstimpfungen erhalten als sie bestellt haben. 
Beim COVID-19-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson kann es wegen der sehr geringen Anzahl an Dosen sein, dass die Liefermenge je Arzt nur 1 bis 2 Vials beträgt.

Neues Kostenträger-IK seit 1. Juli 

Seit 1. Juli gibt es ein neues Institutskennzeichen (IK) für den Kostenträger. Auf den Bestellrezepten ist ab sofort das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem IK 103609999 anzugeben. Das neue IK ist im Praxisverwaltungssystem hinterlegt.

Hinweise zur nächsten Impfstoffbestellung bis 6. Juli 12 Uhr
für die Woche vom 12. bis 18. Juli

Impfstoffe 

  • Der Bund wird für die Woche vom 12. bis 18. Juli rund 3,4 Millionen Impfstoffdosen für die Arztpraxen bereitstellen: rund 2,5 Millionen von BioNTech/Pfizer, rund 800.000 von AstraZeneca und rund 100.000 von Johnson & Johnson. 

Bestellmenge pro Arzt

  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty®: Keine Höchstbestellmenge für Erst- und für Zweitimpfungen
  • COVID-19-Impfstoff Vaxzevria®: Keine Höchstbestellmenge für Erst- und für Zweitimpfungen
  • COVID-19-Impfstoff Janssen®: Keine Höchstbestellmenge 

Ärzte geben wie bisher auf getrennten Rezepten an, wie viele Dosen sie für Erstimpfungen und wie viele Dosen sie für Zweitimpfungen benötigen. 

Liefermenge

Aufgrund der begrenzten Impfstoffmenge und anstehender Zweitimpfungen insbesondere mit Comirnaty® ist es nicht ausgeschlossen, dass Ärzte weniger Dosen für Erstimpfungen erhalten als sie bestellt haben. Beim COVID-19-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson kann es wegen der sehr geringen Anzahl an Dosen sein, dass die Liefermenge je Arzt nur 1 bis 2 Vials beträgt.

Bestellungen für Zweitimpfungen werden weiterhin bevorzugt beliefert.

Hinweise zur Bestellung: Neues IK seit 1. Juli

Die Bestellung erfolgt impfstoffspezifisch. Ärzte geben auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) dazu den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an. Achtung: Seit 1. Juli gibt es für den Kostenträger ein neues Institutionskennzeichen (IK). Auf den Bestellrezepten ist dann das IK 103609999 anzugeben. Das neue IK ist ab Juli im Praxisverwaltungssystem hinterlegt.

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