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Der neue Klartext ist online

23.09.2021 - Wie wollen die Bundestagsparteien die Herausforderungen für das deutsche Gesundheitswesen in der kommenden Legislaturperiode angehen? Antworten auf diese Frage stehen im gerade erschienenen Klartext, dem gesundheitspolitischen Digitalmagazin der KBV.

Die Bundestagswahl steht kurz bevor – und findet in der Coronavirus-Pandemie zu einem besonderen Zeitpunkt statt. Bei deren Bewältigung spielt die niedergelassene Ärzte- und Psychotherapeutenschaft eine besondere Rolle. KVen und KBV haben deshalb bei den Bundestagsparteien nachgefragt, wie sie die Herausforderungen für das deutsche Gesundheitswesen in der kommenden Legislaturperiode angehen wollen.

#GesundheitBrauchtPraxis

Wie auch immer die nächste Regierungskonstellation aussehen wird: Die KBV ist bereit, die gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft mitzugestalten – worauf es in den nächsten Jahren ankommen wird, hat sie unter dem Hashtag „#GesundheitBrauchtPraxis“ in acht Positionen apostrophiert.

Vom Erhalt der Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung über eine stärkere Ambulantisierung, Verbesserungen bei Weiterbildung und Nachwuchsgewinnung bis hin zur Digitalisierung umfasst das KBV-Papier wichtige Themen, für die langfristige politische Lösungen zum Wohl von Patientinnen und Patienten erforderlich sind.

„Die staatlichen Impfzentren waren teuer und überflüssig“

Im Interview mit dem Klartext zieht der Politikwissenschaftler Roland Czada eine gesundheitspolitische Bilanz der Bundesregierung und benennt Herausforderungen, die es dringend anzugehen gilt. Mit Blick auf die Impfkampagne gegen SARS-CoV-2 hält der Politologe fest: „Bei dem Vertrauensvorschuss, den die Bevölkerung ihren Ärztinnen und Ärzten entgegenbringt, hätten sie in der Impfkampagne von Anfang an eine größere Rolle spielen können, wenn man sie politisch gehört und beteiligt hätte.“

Die Klartext-Redaktion befragte außerdem die Gesundheitswissenschaftlerin Lena Ansmann. Im Interview spricht sie über Versorgungsstrukturen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit und Lehren aus der Corona-Pandemie.

Luxemburg: Gesundheit in und mit Europa

Der Kleinstaat im Herzen Europas ist wohlhabend – und bei der Gesundheitsversorgung dennoch auf seine europäischen Nachbarn angewiesen. In dem Einwanderungsland kommt ein Drittel der Ärzteschaft aus dem Ausland, in der Pflege sind es sogar zwei Drittel der Fachkräfte. Viele Bürgerinnen und Bürger werden regelmäßig in Nachbarstaaten behandelt, weil Ärztinnen und Ärzte oder ganze Fachrichtungen fehlen. Ob und wie das Land den Spagat zwischen medizinischer Qualität vor Ort und der Versorgung im Ausland schafft, lesen Sie in der Rubrik „Gesundheit anderswo“.

Online-Klartext abonnieren

Das gesundheitspolitische Magazin der KBV, das 25 Jahre in gedruckter Form herausgegeben wurde, erscheint nunmehr zum dritten Mal im modernen Online-Format. Statt vier Ausgaben im Jahr gibt es nun alle zwei Monate einen neuen „Klartext“.

Der digitale „Klartext“ ist unter www.kbv-klartext.de zu finden und ohne Anmeldung lesbar. Wer per Newsletter regelmäßig über das Erscheinen des digitalen Magazins informiert werden möchte, kann sich dafür hier anmelden.

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