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Praxisnachrichten

Patienteninformation COPD aktualisiert - Publikationen zu Medikamenten in sechs Sprachen erschienen

14.10.2021 - Die Patienteninformation zur Lungenkrankheit COPD ist jetzt auf den neuesten Stand gebracht worden. Außerdem wurden drei weitere aktualisierte Publikationen zum Thema Medikamente in sechs Sprachen veröffentlicht.

Die überarbeitete Information bietet Menschen mit chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) und ihren Angehörigen ausführliche Fakten über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und zum eigenständigen Umgang mit der Erkrankung.   

Etwa sechs von 100 Erwachsenen haben COPD. Diese Erkrankung ist nicht heilbar, lässt sich aber gut behandeln. Am wichtigsten ist, nicht zu rauchen, da Tabakrauch die Hauptursache ist. Medikamente zum Inhalieren helfen gegen Atembeschwerden und können plötzliche Verschlechterungen verhindern. Wissenschaftliche Grundlage der Patienteninformation ist die Nationale VersorgungsLeitlinie COPD.

Antibiotika und Arzneimitteltherapiesicherheit in sechs Sprachen

Zur Wirkung von Antibiotika sowie zur sicheren Einnahme von Medikamenten können Ärztinnen und Ärzte ihren Patienten nunmehr aktualisierte Kurzinformationen in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch an die Hand geben.

Die zugrundeliegenden deutschsprachigen Kurzinformationen stehen seit 2019 und 2020 in überarbeiteter Form bereit. Nunmehr wurden auch die fremdsprachigen Versionen aktualisiert. Die Texte informieren allgemein verständlich über den Einsatz von Antibiotika und die sichere Anwendung von Arzneimitteln. Grundlage dieser Infoblätter sind verlässliche wissenschaftliche Erkenntnisse.

Infos zum Ausdrucken kostenfrei im Internet

Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die Kurzinformationen kostenfrei herunterladen, ausdrucken, an Interessierte weitergeben oder im Wartebereich auslegen.

Bereits über 90 Patienteninformationen

Erstellt werden die Patienteninformationen vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der KBV und der Bundesärztekammer. Die Grundlage dafür bilden Leitlinien, Patientenleitlinien sowie systematische Literaturrecherchen. Insgesamt hat das ÄZQ bereits über 90 Kurzinformationen verfasst.

Einige Infoblätter gibt es in mehreren Sprachen. Für die Übersetzungen beauftragt das ÄZQ Büros, die auf medizinische und pharmazeutische Fachübersetzungen spezialisiert sind. Das Besondere ist zudem, dass ehrenamtliche Muttersprachler mit medizinischen Kenntnissen die fremdsprachigen Texte überprüfen.

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