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eMutterpass: Empfehlungen zum Vorgehen ab Januar

16.12.2021 - Die Dokumentation der Schwangerenvorsorge im Mutterpass kann ab Januar weiterhin in Papierform oder auf Wunsch der Frau digital in der elektronischen Patientenakte erfolgen. Das sehen die geänderten Mutterschafts-Richtlinien vor. Ein Wechsel des Formats während einer Schwangerschaft soll vermieden werden, um die Vollständigkeit der Dokumente zu gewährleisten.

Da die an der Schwangerenvorsorge beteiligten Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen zu unterschiedlichen Zeitpunkten über die technischen Möglichkeiten verfügen, den Mutterpass in der elektronischen Patientenakte einzusehen und zu befüllen, sollten die Schwangeren bei der Wahl des Formats beraten werden.

Dabei kann es sinnvoll sein, zunächst weiterhin das Papierformat zu nutzen. Somit bliebe gewährleistet, dass alle an der Schwangerenvorsorge Beteiligte Zugang zu den Befunddaten im Mutterpass haben und ohne Formatwechsel Dokumentationen weiterführen können.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte im September mehrere Richtlinien angepasst, um den Versicherten entsprechend einer gesetzlichen Vorgabe die Möglichkeit zu bieten, den Mutterpass und das Untersuchungsheft für Kinder digital speichern zu lassen.

Die KBV konnte in den Verhandlungen erreichen, dass Ärztinnen und Ärzte künftig nicht doppelt dokumentieren müssen. Die Versicherten erhalten ihre Daten entweder in der papiergebundenen oder der elektronischen Version des Mutterpasses beziehungsweise des Kinder-Untersuchungsheftes.

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