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Praxisnachrichten

Nachweisfrist für Masern-Schutzimpfung bis Ende Juli verlängert

23.12.2021 - Das Masernschutzgesetz verpflichtet Praxispersonal zum Nachweis eines ausreichenden Impfschutzes oder einer Immunität. Für bereits länger in der Praxis Beschäftigte galt eine Übergangsfrist bis Ende Dezember, die jetzt coronabedingt um sieben Monate bis Ende Juli 2022 ausgeweitet wurde.

Die verlängerte Übergangsfrist gilt nur für Beschäftigte, die bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1. März 2020 in der Praxis tätig waren. All jene, die nach diesem Stichtag eingestellt werden oder wurden, müssen den erforderlichen Nachweis laut Gesetz bereits vor Aufnahme der Tätigkeit erbringen. Sie fallen nicht unter die Übergangsregelung.

Die Übergangsregelung gilt auch für andere von der Impfpflicht betroffene Berufsgruppen sowie für Kinder, die bereits in eine Kita und Schulen gehen.

Mit der Verlängerung soll Einrichtungen und Behörden vor dem Hintergrund der Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie mehr Zeit zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes eingeräumt werden. Die Impfpflicht und damit auch die Nachweispflicht gilt allerdings nur für Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind.

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