Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Bestellsituation entspannt sich – Praxen können bis zu 240 BioNTech/Pfizer-Dosen je Arzt bestellen

27.01.2022 - Nach Wochen der Impfstoffknappheit von BioNTech/Pfizer entspannt sich die Situation deutlich. Für die Woche ab 7. Februar können Praxen bis zu 240 Impfstoffdosen des Mainzer Herstellers je Arzt bestellen, wie das Bundesministerium für Gesundheit heute Nachmittag mitteilte. Ausreichend vorhanden sei weiterhin der Impfstoff von Moderna. Auch beim Kinderimpfstoff gebe es nach wie vor keine Höchstbestellmenge.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geht davon aus, dass die Bestellsituation bis auf Weiteres entspannt bleibt und alle Bestellungen komplett beliefert werden können. Dies wird auch schon in der kommenden Woche der Fall sein, wo ebenfalls genügend Impfstoff von BioNTech/Pfizer bereitsteht.

Hohes Impftempo beibehalten

Angesichts der Omikron-Welle werden die Arztpraxen nochmals gebeten, so viele Menschen wie möglich zu impfen. „Das ist der einzige Weg aus der Pandemie“, sagte auch KBV-Vorstandschef Dr. Andreas Gassen. „Nur mit den Vertragsärztinnen und Vertragsärzten und ihren Teams werden wir es schaffen, noch mehr Menschen jetzt zu überzeugen, sich impfen zu lassen.“ Dies gelte auch für Booster-Impfungen.

Hinweise zur Impfstoffbestellung

Die Impfstoffbestellung für die Woche vom 7. bis 13. Februar erfolgt bis Dienstag (1.2.) 12 Uhr. Arztpraxen können bis zu 240 Dosen (40 Vials) des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer je Arzt bestellen. Für den Impfstoff von Moderna gibt es weiterhin keine Höchstbestellmenge. Auch beim Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer für 5- bis 11-Jährige können Ärztinnen und Ärzte so viel bestellen wie sie benötigen.

Das BMG appellierte nochmals, nur so viel Impfstoff zu ordern wie in der jeweiligen Woche verimpft werden kann. Es sei auch in den kommenden Wochen ausreichend Impfstoff vorhanden. Zudem könne in Einzelfällen die verbleibende Haltbarkeitsdauer des aufgetauten Impfstoffes etwas verkürzt sein. Grund hierfür ist, dass für die nächste Woche weniger Impfstoff bestellt wurde als bereitsteht. Dadurch kann der Auftauprozess beim Großhandel teilweise schon früher begonnen haben als üblich. Praxen entnehmen die sogenannte Restlaufzeit dem Begleitdokument, das sie von den Apotheken zusammen mit dem Impfstoff erhalten.

Weitere BioNTech/Pfizer-Dosen mit neuer Formulierung

Mit der Impfstofflieferung am kommenden Montag (31.1.) werden erstmals Dosen der neuen Formulierung des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs für die Personengruppe ab zwölf Jahre bereitgestellt. Das Vakzin muss nicht mehr verdünnt werden und ist im Kühlschrank zehn Wochen haltbar (die PraxisNachrichten berichteten).

Die Verteilung erfolgt durch den Großhandel beziehungsweise die Apotheken. So kann es sein, dass eine Praxis in einer Woche Comirnaty als Fertiglösung erhält und in der darauffolgenden Woche wieder den Impfstoff, der verdünnt werden muss. Die Fertiglösung ist erkennbar an der grauen Kunststoffkappe und dem grauen Etikett auf der Durchstechflasche.

Erste Novavax-Lieferung ausschließlich an die Länder

Nach Informationen des BMG soll die Auslieferung des zunächst nur in geringen Mengen zur Verfügung stehenden Proteinimpfstoffs Nuvaxovid® von Novavax an den Bund ab 21. Februar beginnen. Der Bund-Länder-Krisenstab habe entschieden, dass der Impfstoff von dort zunächst ausschließlich an die Länder gehe, hieß es. Ab wann Arztpraxen den Impfstoff bestellen können, ist derzeit noch offen – voraussichtlich aber nicht im ersten Quartal.

Hinweise zur Impfstoffbestellung bis 1. Februar, 12 Uhr
für die Woche vom 7. bis 13. Februar

Achtung: BioNTech/Pfizer liefert ab 31. Januar erstmals auch Dosen als Fertiglösung aus. Kappe und Etikett der Durchstechflaschen sind bei diesen Vials grau.

Impfstoffe

Der Bund stellt für die Woche ab 7. Februar Impfstoff von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson bereit.

Bestellmenge

  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty: Höchstbestellmenge 240 Dosen je Arzt/Ärztin
  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty für 5- bis 11-Jährige: keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Spikevax: keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Janssen: keine Höchstbestellmenge

Das Bundesgesundheitsministerium appelliert, nur so viel Impfstoff zu ordern wie in der jeweiligen Woche verimpft werden kann. Es sei auch in den kommenden Wochen ausreichend Impfstoff vorhanden.

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten