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Praxisnachrichten

Tamoxifen: Versorgungslage stabilisiert sich - Verordnung von größeren Packungen wieder möglich

12.05.2022 - Die Versorgungslage mit tamoxifenhaltigen Arzneimitteln stabilisiert sich. Damit können jetzt auch wieder Großpackungen verordnet werden. Darüber hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist mit den noch zur Verfügung stehenden importierten und den bereits wieder regulär verfügbaren Arzneimitteln eine ausreichende Versorgung möglich. Voraussetzung dafür sei, dass es keine Überbevorratung gebe.

Weiterhin vorrangige Abgabe von Import-Arzneimitteln

Angesichts der sich entspannenden Versorgungslage ist die empfohlene Verordnung und Abgabe von Kleinpackungen (Packungsgröße N1) ab sofort nicht mehr notwendig. Das BfArM empfiehlt den Apotheken daher, bei einer Verordnung einer N3-Packung die verfügbaren N1-Packungen der importierten Arzneimittel zu einer N3-Packung zu bündeln.

Das BfArM weist jedoch noch einmal ausdrücklich auf seine Anordnung hin, zunächst vorrangig importierte tamoxifenhaltige Arzneimittel abzugeben (die PraxisNachrichten berichteten).

Der Beirat des BfArM hatte im Februar verschiedene Maßnahmen zur Abmilderung der Lieferengpässe bei tamoxifenhaltigen Arzneimitteln beschlossen, unter anderem die Verordnung kleinerer Packungsgrößen (die PraxisNachrichten berichteten). Von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AMWF) wurden Therapieempfehlungen zu Tamoxifen veröffentlicht und auf der Homepage des BfArM publiziert.

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