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Praxisnachrichten

Gesundheitsinfos zur Posttraumatischen Belastungsstörung in sechs Fremdsprachen erhältlich

09.06.2022 - Bei der posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS, werden immer wieder Erinnerungen an schlimme Ereignisse wach und belasten schwer. Eine Gesundheitsinformation für Betroffene ist jetzt in sechs Fremdsprachen erhältlich.

Damit können Ärzte und Psychotherapeuten ihren Patienten, die wenig oder kein deutsch sprechen, die Informationen in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) stellt die Publikation kostenlos zum Download und Ausdrucken bereit.

Die zugrundeliegende deutschsprachige PTBS-Information wurde im November 2021 veröffentlicht. Erläutert werden Ursachen und typische Anzeichen einer PTBS. Außerdem erfahren Interessierte, welche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten Fachleute aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse empfehlen. Grundlage ist die S3-Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“.

Muttersprachler überprüfen die Texte

Die Gesundheitsinformationen werden nach den strengen Prinzipien der evidenzbasierten Medizin erstellt. Für die Übersetzungen beauftragt das ÄZQ Büros, die auf medizinische und pharmazeutische Fachübersetzungen spezialisiert sind. Zudem überprüfen ehrenamtliche Muttersprachler mit medizinischen Kenntnissen die fremdsprachigen Texte.

Im Auftrag von KBV und Bundesärztekammer hat das ÄZQ bereits Informationsblätter zu über 90 Themen verfasst. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen.

Posttraumatische Belastungsstörung – immer wieder schlimme Erinnerungen

Negative Ereignisse können die Seele belasten und eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nach sich ziehen. Diese kann das Leben von Betroffenen sehr beeinträchtigen: Sie erleben in Gedanken und Träumen das Grauen immer wieder. Menschen mit einer PTBS ziehen sich zurück, vermeiden Erinnerungen, sind gereizt und in ständiger Alarmbereitschaft. Um das Geschehene zu verarbeiten, empfehlen Fachleute vor allem eine sogenannte Trauma-fokussierte Psychotherapie.

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