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Mehr als 100.000 Nutzer im Sicheren Netz

Online-Anbindung – Die Vernetzung im Gesundheitswesen wächst weiter – KBV und Kassenärztliche Vereinigungen sind in Sachen Digitalisierung Vorreiter.

Berlin, 21. Juli 2016 – Für das Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK) entscheiden sich immer mehr Teilnehmer als digitales Gesundheitsnetz. Allein im vergangenen Jahr kamen rund 40.000 Nutzer hinzu, damit sind inzwischen über 100.000 Ärzte und Psychotherapeuten im SNK aktiv. Tendenz steigend. „Wir haben mit dem SNK schon heute mehr Digitalisierung geschaffen, als es einige Akteure aus Politik und Industrie wahrhaben wollen. Wir sind eigentlich schon dort, wo der Gesetzgeber mit seinem E-Health-Gesetz noch hin will“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) heute in Berlin. Er begrüßte es, dass die Gesundheitsministerkonferenz in ihren Beschlüssen das SNK benannt habe mit der Forderung, dieses mit allen Anwendungen in eine noch zu schaffende Telematikinfrastruktur (TI) zu integrieren. „Dazu sind wir gerne bereit, denn wir warten schon länger auf die Möglichkeit, endlich sektorenübergreifend sicher kommunizieren zu können“, erklärte der KBV-Chef.

Neben der sicheren Übermittlung sensibler Patientendaten bietet das Netz eine Fülle von Anwendungen, die den Praxisalltag erleichtern und mehr Zeit für die Behandlung der Patienten schaffen. So dient das SNK auch für den Datenaustausch der Arzneimittelinitiative „ARMIN“ in Sachsen und Thüringen.

Sobald die TI startklar ist, könne das SNK mit seinen Anwendungen problemlos über diese erreicht werden. Gegen kritische Stimmen, die Selbstverwaltung blockiere die TI, äußerte sich Dr. Thomas Kriedel, stellvertretender Vorsitzender der gematik-Gesellschafterversammlung: „Wir haben mit der Entwicklung des SNK schon früh eine Vorreiterrolle übernommen und wehren uns dagegen, für unser Engagement kritisiert zu werden. Wenn beispielsweise die Industrie die Komplexität der TI unterschätzt hat und nun nicht fristgerecht liefert, sind auch wir zum Warten gezwungen.“

 

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