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„Ständige politische und unsachgemäße Eingriffe schaden enorm“

Gesundheitsministerkonferenz – Deutliche Worte finden die KBV-Vorstände Dr. Andreas Gassen und Dr. Stephan Hofmeister zu den Beschlüssen des heute zu Ende gegangenen Treffens der Gesundheitsminister.

Berlin, 21. Juni 2018 – Auf scharfe Kritik stoßen die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). „Die Aussagen und Beschlüsse der Ministerrunde, auch wenn sie nicht bindend sind, helfen den Ärztinnen und Ärzten in keiner Weise“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV heute in Berlin. „Eine zukunftsfeste medizinische Versorgung lässt sich so nicht gestalten“, lautete das Resümee von Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV.

„Eine Chance ist versäumt worden, den Weg der Entbudgetierung zu beschreiten. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Milliardenpolster der Krankenkassen absolut unverständlich. In diesem Zusammenhang danke ich dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsminister Herrn Garg ausdrücklich für sein Engagement und seinen Einsatz für dieses Thema. Im Übrigen gilt: Diejenigen, die Patienten versorgen, Krankheiten heilen und lindern, sind die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen. Und nur sie! Das machen keine Politiker“, führte Gassen aus.

„Es wäre absolut wünschenswert, wenn Politiker die gleiche Energie aufbringen würden, den Niedergelassenen gute Rahmenbedingungen zu schaffen anstatt einer Misstrauenskultur zu frönen. Patientenschutz ist wichtig – das zeigt sich am besten in einem funktionierenden Arzt-Patient-Vertrauensverhältnis. Die Patienten vertrauen ihren Ärzten“, erklärte Hofmeister. „Ständige politische und unsachgemäße Eingriffe schaden enorm und dauerhaft“, so KBV-Chef Gassen.