Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Pressemitteilungen

2019   2018   2017   2016   2015  

2019

Hofmeister: „GKV-Spitzenverband frönt seiner überbordenden Kontrollitis-Manie“

Heute findet eine öffentliche Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) statt. Neben vielen Aspekten geht es dabei auch um eine im Gesetzentwurf vorgesehene Reduzierung der Zufälligkeitsprüfungen sowie um die Rückführung der maximal zulässigen Frist zur nachträglichen Überprüfung von Abrechnungen von vier auf zwei Jahre. Dazu erklärt Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV):

Berlin, 13. Februar 2019 – „Dieser Vorstoß der Politik ist richtig und zu begrüßen. Er erleichtert den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ihre tägliche Arbeit und unterstützt sie bei der Versorgung ihrer Patienten. Die ablehnende Haltung des GKV-Spitzenverbands zeigt das wahre Gesicht der Kassenfunktionäre auf Bundesebene. Ihnen geht es offenbar nicht um die Versorgung ihrer Versicherten, sondern darum, mit bürokratischen Instrumenten ihrer Kontrollitis-Manie nachzugehen. Das Vorhaben einer Begrenzung der Zufälligkeitsprüfung von Ärzten je Quartal auf zwei Prozent begrüßen wir ausdrücklich – auch, dass künftig diese Prüfung eines begründeten Antrags der Kassen bedarf. Ebenso unterstützen wir den Entwurf, die zeitliche Begrenzung der Frist zur nachträglichen Überprüfung von Abrechnungen von vier auf zwei Jahren zu reduzieren.“