Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Pressemitteilungen

2020   2019   2018   2017   2016  

2019

Qualitätsbericht 2019: Standards transparent machen – Versorgung sichern

Der neue Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dokumentiert auf rund 160 Seiten das hohe Niveau der vertragsärztlichen Versorgung – Von A wie Abklärungskolposkopie bis Z wie Zervix-Zytologie.

Berlin, 19. Dezember 2019 – Die Qualitätssicherung ist und bleibt eine der Kernaufgaben der KBV und der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Wir sorgen für eine kontinuierliche Förderung der Qualität in der ambulanten Versorgung und halten das Niveau in allen Bereichen sehr hoch“, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel heute in Berlin.

Im Berichtsjahr 2018 haben die KVen die Behandlungsqualität bei mehr als 13.000 Ärztinnen und Ärzten stichprobenartig überprüft. Dazu wurden 125.000 Patientendokumentationen zufällig ausgewählt. Bundesweit fanden über 11.000 Geräteprüfungen und mehr als 4.000 Hygieneprüfungen in den Praxen statt. Zum Ende des Jahres lag die Gesamtzahl an Genehmigungen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bei mehr als 288.000.

Seit mittlerweile 15 Jahren trägt auch das Qualitätszirkel-Konzept zur sicheren Versorgung bei. „Wir begrüßen und unterstützen Qualitätszirkel von der ersten Stunde an, weil sie eine tolle Möglichkeit des kollegialen, vertraulichen Austausches sind. Die Ergebnisse der Zirkelarbeit fließen direkt in den Praxisalltag ein und helfen dabei, die Versorgungsqualität und die Patientensicherheit weiterzuentwickeln“, erklärt Kriedel. In Qualitätszirkeln können Ärztinnen und Ärzte Erfahrungen und Erlebnisse mit Kollegen auszutauschen, eigenes Handeln reflektieren und dadurch neues Wissen generieren.

Im Jahr 2018 engagierten sich bundesweit über 67.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in mehr als 8.400 Qualitätszirkeln. Nicht nur für die Teilnehmenden ist die Zirkelarbeit mit ihrer großen Themenvielfalt ein Gewinn – vor allem die Behandlung der Patientinnen und Patienten wird durch die ärztliche Zusammenarbeit positiv beeinflusst. „Die Diagnostik und die Therapie profitieren davon, aber auch die Arzt-Patienten-Kommunikation wird durch diese Art der Fortbildung weiterentwickelt“, so Kriedel.

Der Qualitätsbericht 2019 der KBV steht in der Mediathek zum Download bereit: https://www.kbv.de/html/1748.php.