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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Aktuelle Zahlen des Bundesarztregisters: Regionale Schwankungen der Arztdichte

Wie viele Patienten ein Arzt zu versorgen hat, hängt unter anderem stark vom Faktor Wohnort ab. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Bundesarztregisters (Stand: 31.12.2018), über die der Spiegel berichtet.

Die Zahl der niedergelassenen Ärzte weist dabei regional Schwankungen auf. Arbeiten im Freiburg 400 Ärzte pro 100.000 Einwohner, sind es in Coburg nur 84,3. Das Arztnetz sei aber „in allen Bundesländern im Vergleich zu 2017 dichter geworden“, schreibt der Spiegel. Die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin weisen den höchsten Arzt-Patienten-Schlüssel auf. Die Erreichbarkeit der Praxen und die Anfahrtszeit spielen eine entscheidende Rolle für die Patienten.

Die Zahl der tätigen Ärzte und Psychotherapeuten ist bundesweit im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen, berichtet der Spiegel. Der tatsächliche Zuwachs läge jedoch nur bei 0,2 Prozent, da immer mehr Ärzte in Teilzeit arbeiteten. "Die Ressource Arzt ist und bleibt knapp", wird KBV-Chef Andreas Gassen zitiert.

Auch bei den Hausärzten ist die Dichte regional sehr unterschiedlich, mit am niedrigsten ist sie in Nordrhein-Westfalen, heißt es weiter. Hausärzte, die in den Ruhestand gehen, haben zudem häufig Schwierigkeiten, einen Nachfolger zu finden. Rheinland-Pfalz hat im Schnitt die ältesten (56,4 Jahre), Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt die jüngsten Ärzte (54 Jahre). Bundesweit ist das Durchschnittsalter aller niedergelassenen Ärzte leicht gestiegen – auf 54,2 Jahre.

Artikel auf Spiegel online