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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Arzttermin per App

Über Neuerungen für Kassenpatienten berichtet die Berliner Zeitung: Ab 2020 sollen diese dank Hotline und App schneller Hilfe bekommen.

Durch die neuen Angebote solle die Patientennachfrage „besser gesteuert werden“. Bisher suchten Menschen vor allem Rat im Internet oder direkt in der Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses.

Ab Anfang 2020 bieten die Kassenärztlichen Vereinigungen eine neue Hotline an, die bundesweit rund um die Uhr unter 116117 zu erreichen ist, schreibt die Berliner Zeitung. Diese wird ab Ende August beworben, zudem sei eine App für das kommende Jahr geplant. Hotline und App sollen „Arzttermine je nach Dringlichkeit“ und für alle Arztgruppen vermitteln, weshalb die Callcenter mit bereits bestehenden Terminservicestellen verzahnt werden.

Am Telefon erfolgt eine „fundierte Einschätzung von geschulten Fachkräften“, heißt es in der Berliner Zeitung weiter. Diese stützt sich auf einen standardisierten Fragenkatalog. Nach dem Gespräch soll „über Zeit und Ort einer möglichen Behandlung entschieden werden“ und anschließend eine Vermittlung in die entsprechende Versorgungsebene stattfinden.

Hintergrund der Neuerungen ist das Terminservice- und Versorgungsgesetz, das „Anreize und Vorschriften“ für schnellere Terminvermittlung beinhaltet. Außerdem sollen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) Notaufnahmen von Krankenhäusern entlastet werden, die bisher auch wegen „Bagatellbeschwerden“ aufgesucht werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einen Arbeitsentwurf für eine Reform der Notfallversorgung vorgelegt, die Patienten besser durch das Notfallsystem steuern soll. Darin sind gemeinsame Leitstellen von kassenärztlichem Bereitschaftsdienst und Rettungsdienst sowie integrierte Notfallzentren vorgesehen. Letztere sorgen für Streit zwischen Kliniken und Niedergelassenen, da die Länder „Auftrag zur Sicherstellung der Versorgung in den INZ“ erhalten sollen – dies lehnt die KBV ab.

Artikel der Berliner Zeitung