Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Presseecho

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Honorare steigen um knapp 565 Millionen Euro

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich bei den Honorarverhandlungen für 2020 auf eine Erhöhung des Orientierungswertes um 1,52 Prozent geeinigt, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

Damit steigt der Wert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen jeweils auf 10,9871 Cent und somit insgesamt die Honorare um rund 565 Millionen Euro. „Es ist gut, dass wir eine Einigung mit unserem Vertragspartner erzielen konnten, zumal die Forderungen anfangs weit auseinander langen“, zitierte das Deutsche Ärzteblatt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Zunächst hätten die Krankenkassen nur eine Steigerung von 0,3 Prozent beim Orientierungswert angeboten. Daher sei dies nun ein „guter Kompromiss“, hieß es dem Blatt zufolge aus Verhandlungskreisen.

Auch Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, bemerkte „Die Selbstverwaltung zwischen Krankenkassen und Ärzten ist der Ort, an dem solche Entscheidungen partnerschaftlich getroffen werden.“

Auch die Videosprechstunde soll ab 1. Oktober 2019 mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 500 Euro pro Praxis und Quartal von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert werden, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Verhandlungen sei die Vergütung für „ärztliche Beurteilungs- und Beratungsleistungen“ im Bereich Humangenetik gewesen, diese werden ab kommendem Jahr von den Krankenkassen extrabudgetär vergütet. Zudem werde die bereits bestehende extrabudgetäre Vergütung von Leistungen der In-vitro Diagnostik tumorgenetischer Veränderungen bis zum 1.Juli 2023 verlängert.

Artikel im Deutschen Ärzteblatt