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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

KBV stellt Konzept für MIOs vor

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über das Konzept der medizinischen Informationsobjekte (MIOs) für die elektronische Patientenakte (ePA), das gestern in Berlin vorgestellt wurde. Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz ist die KBV beauftragt, die syntaktische und semantische Interoperabilität für die ePA sicherzustellen.

Wie das Magazin berichtet, sollen die MIOs dazu dienen, medizinische Inhalte zu standardisieren und maschinenlesbar zu machen. Künftig solle so der interprofessionelle und sektorenübergreifende Datenaustausch im Gesundheitswesen vereinfacht werden. Das Medium zitiert dazu den KBV- Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen: „Die KBV übernimmt damit eine Pionierrolle wohl nicht nur in Deutschland, denn eine sektorenübergreifende Standardisierung gab es in dieser Form bislang noch nicht.“ 

Die KBV sei verpflichtet, alle relevanten Akteure am Prozess der Erstellung von MIOs zu beteiligen. Dazu hat die KBV eine extra Internetseite freigeschaltet. Unter https://mio.kbv.de ist seit Mitte Januar die Kommentierung des MIOs für den Impfpass möglich. Interessierte Experten, Fachgesellschaften und Organisationen haben sechs Wochen Zeit, Hinweise zu den definierten Standards abzugeben. Mitte 2020 werde dann die erste MIO-Definition fertig gestellt und durch das Vesta-Verzeichnis der gematik abrufbar sein.   

Der weitere Zeitplan sieht vor, im März mit der Kommentierung des MIOs für das Zahn-Bonusheft zu beginnen. Ferner arbeitet die KBV an den MIOs für den Mutterpass und am U-Untersuchungsheft für Kinder. Diese Dokumente wären jedoch komplexer, erläutert das Magazin. Mit der Kommentierungsphase sei deshalb erst im zweiten Halbjahr 2020 zu rechnen. 

Der Artikel im Deutschen Ärzteblatt.