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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

KBV-Vorstand informiert über Impfungen in den Praxen

„Die Praxen tun wirklich alles, was möglich ist“, kommentierte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), das Engagement der Niedergelassenen für die deutsche Impfkampagne. Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz informierte der KBV-Vorstand außerdem über Impftermine, Liefermengen und digitale Impfnachweise. Der Nachrichtensender n-tv zeigte das Gespräch live.

„Es trifft eine gigantische Nachfrage auf ein noch nicht ganz befriedigendes Angebot“, sagte Gassen in Bezug auf die aktuell verfügbaren Impfstoffmengen. Dennoch sei die Aufhebung der Impfpriorisierung grundsätzlich richtig, auch wenn nicht jeder Bundesbürger unmittelbar am 8. Juni geimpft sein dürfte. „Aber: Die Wartezeit, die dann noch ansteht, ist sehr überschaubar“, so der KBV-Chef.

Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, ergänzte: „Warum die Kurve noch nicht höher ist, liegt ausschließlich daran, dass nicht ausreichend Impfstoff da ist – denn die Kapazität der Praxen liegt gut und gerne bei fünf Millionen Impfungen in der Woche.“

KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel mahnte derweil die Politik bei den Vorhaben zu digitalen Impfnachweisen zur Vorsicht: „Halten Sie die Praxen von Bürokratie fern bzw. reduzieren sie diese auf ein erträgliches Maß!“ Nach derzeitigem Stand solle es drei Impfnachweise und fünf Dokumentationspflichten in den Arztpraxen geben. Kriedel: „Da fragt man sich: Wozu braucht man das alles?“ Es könne nicht sein, dass Praxen, die mit dem Impfen ohnehin mehr als genug zu tun hätten, nun noch alle Daten manuell nachtragen müssten.

Die Pressekonferenz auf n-tv.de (vom 19.05.2021)