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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

KBV-Vorstand: Corona-Langzeitfolgen bisher überschaubar

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, haben sich in der BILD-Zeitung zum Behandlungsbedarf Post-COVID-Erkrankter geäußert.

Mit meistens einem Quartal bleibe die Behandlungsdauer von Post-COVID-Erkrankten „überschaubar“, so Gassen. Für Hofmeister ist es dennoch „klar, dass der Beratungs- und Betreuungsaufwand sehr hoch und mit viel Aufwand in den Praxen verbunden ist“. Er stellte fest, dass es sich um ein heterogenes Krankheitsbild, dass intensiver Abklärung bedürfe, handele.

Laut Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) sind in den letzten neun Monaten des vergangenen Jahres etwa sieben Prozent der Corona-Erkrankten wegen krankheitsbedingter Langzeitfolgen (Post-COVID) behandelt worden. Für Institutsleiter Dr. Dominik von Stillfried werde Post-COVID damit „nicht zur neuen Volks-Krankheit“.

Seit dem 1. Januar 2021 werden Patientinnen und Patienten mit Long-COVID über einen eigenen Abrechnungscode identifiziert. Die Mehrheit der Post-COVID-Behandelten sei demnach maximal ein Quartal in ärztlicher Behandlung gewesen und hätte damit keinen zeitlich erhöhten Behandlungsbedarf gehabt, sagte der Zi-Chef der BILD. Eine spezielle Behandlung über einen längeren Zeitraum treffe nur auf einen kleinen Teil zu, wobei diese Gruppe kontinuierlich beobachtet werden müsse.

Der Artikel in der BILD-Zeitung vom 29.04.2022