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aktualisiert am 30.01.2019

Studien

Berufsmonitoring Medizinstudierende 2018

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht für angehende Ärztinnen und Ärzte an erster Stelle, gefolgt von geregelten Arbeitszeiten. Dies ergab eine Umfrage unter gut 13.000 Medizinstudierenden, die im Auftrag der KBV von der Universität Trier durchgeführt wurde. Eine eigene Praxis können sich demnach 53,5 Prozent der Befragten vorstellen. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Allgemeinmedizin und damit eine spätere hausärztliche Tätigkeit an Attraktivität gewonnen haben. 42,5 Prozent der Befragten können sich eine Niederlassung als Hausärztin oder Hausarzt vorstellen. Weitere Themen der Befragung sind unter anderem der bevorzugte Arbeitsort, die Digitalisierung sowie die Delegation von ärztlichen Aufgaben an medizinisches Personal.

Es handelt sich um die dritte Auflage des Berufsmonitorings Medizinstudierende, welches in Kooperation mit dem Medizinischen Fakultätentag sowie der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland entstand. Die Ergebnispräsentation sowie weitere Dokumente stehen für Sie zum Download bereit.

  • Auf einer Pressekonferenz präsentierte Prof. Rüdiger Jacob von der Universität Trier die Ergebnisse der Studie...  (Foto: Birte Christophers)

    Auf einer Pressekonferenz präsentierte Prof. Rüdiger Jacob von der Universität Trier die Ergebnisse der Studie... (Foto: Birte Christophers)

  • ...auch der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen (Mitte) sowie der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister (rechts) äußerten sich zu den Ergebnissen.  (Foto: Birte Christophers)

    ...auch der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen (Mitte) sowie der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister (rechts) äußerten sich zu den Ergebnissen. (Foto: Birte Christophers)

  • Auch Vertreter des Medizinischen Fakultätentages sowie der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland stellten sich den Fragen der Journalisten. (Foto: Birte Christophers)

    Auch Vertreter des Medizinischen Fakultätentages sowie der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland stellten sich den Fragen der Journalisten. (Foto: Birte Christophers)

Berufsmonitoring Medizinstudierende 2014

Ergebnisse der Medizinstudentenbefragung vom Jahr 2014

Die junge Ärztegeneration legt auf geregelte Arbeitszeiten sowie eine Tätigkeit auf dem neuesten Stand der Wissenschaft wert. Das ergab eine Umfrage der Universität Trier unter 11.462 Medizinstudierenden im Auftrag der KBV. Zudem kristallisierte sich heraus, dass für die Medizinstudenten eine Niederlassung ebenso wie eine Anstellung in einer Klinik vorstellbar ist. Weitere Ergebnisse der bereits zum zweiten Mal in diesem Umfang durchgeführten Befragung sind:

  • wichtig ist den angehenden Ärzten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – immerhin gaben 87,4 Prozent an, Kinder haben zu wollen
  • für über 80 Prozent der Studierenden ist auch ein angemessenes Einkommen ein wichtiger Faktor
  • 95 Prozent wollen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft arbeiten
  • bei der Facharztausbildung stehen bei den Befragten die Innere Medizin (45,6 Prozent) gefolgt von Allgemeinmedizin (34,5 Prozent) und Chirurgie (25,2 Prozent) hoch im Kurs
  • die beliebtesten Regionen sind bei den zukünftigen Ärzten vor allem urbane Zentren wie Hamburg (63 Prozent), Berlin (49 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (51 Prozent)
  • 37,2 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) präferieren eine Tätigkeit als Hausarzt, 74 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) als spezialisierter Facharzt in eigener Praxis
  • eine Anstellung in einer Klinik können sich 76 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) vorstellen

Die Befragungsergebnisse sind von der Uni Trier detailliert ausgewertet und in Berichtsform gebracht worden. Ergänzend dazu ist eine Übersicht der sogenannten Freitext-Antworten der Studierenden erstellt worden. Alle Ergebnisse, die Freitext-Antworten sowie weitere Dokumente zum Berufsmonitoring Medizinstudierendenbefragung 2014 finden Sie im Downloadbereich.

Berufsmonitoring Medizinstudierende 2010

Ergebnisse der Medizinstudentenbefragung vom Jahr 2010

Über 12.000 Medizinstudenten fast aller Universitäten haben sich an der bislang größten derartigen Befragung beteiligt. Die Ergebnisse der Befragung erlauben, einen Blick in die berufliche Zukunft zu werfen und gleichzeitig die aktuelle Studiensituation an den Medizinischen Fakultäten zu betrachten:

  • 92 Prozent der Studierenden würden wieder Medizin studieren.
  • Die Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf ist eine zentrale Forderung.
  • Die Bereitschaft der Studierenden, als angestellter Arzt im Krankenhaus zu arbeiten, liegt auf Platz eins.
  • Bei den Facharztrichtungen liegt die Bereitschaft, sich der Allgemeinmedizin zuzuwenden - nach der Inneren Medizin - auf dem zweiten Platz.
  • Knapp ein Viertel der Studierenden kann sich eine Tätigkeit in der Forschung vorstellen.
  • Da über 60 Prozent der Studierenden einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren, sind sie auch bereit, als Ärzte im Ausland zu arbeiten.

Ergebnisse finden Sie im Downloadbereich.
Hinweis: Die Befragungsergebnisse der einzelnen Universitäten können nur direkt dort abgefragt werden.

 

Dokumente zum Download


Präsentation (Stand: 20.09.2010, PDF, 132 KB) 
Tabellenband (Stand: 20.09.2010, PDF, 189 KB) 
Statement Dr. Müller (Stand: 20.09.2010, PDF, 44 KB) 
Statement Dr. Hildebrandt (MFT) (Stand: 20.09.2010, PDF, 38 KB)