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Presse

Hofmeister: Intensive ärztliche Betreuung hilft chronisch kranken Patienten am besten

Überflüssige Arzt-Patienten-Kontakte vermeiden helfen und die Bürokratielast reduzieren sind Ziele eines Gesetzentwurfs des Bundesgesundheitsministeriums zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken. Grundsätzlich richtig, sagt Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), stellt aber zugleich klar: „Wenn ein chronisch Kranker gut behandelt wird, muss er unter Umständen nicht jedes Quartal zum Arzt. Das ist ein Erfolg einer guten Betreuung durch die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen. Behandlung und Betreuung sind aber intensiv und aufwändig – und müssen sich in der Vergütung niederschlagen.“

Berlin, 7. August 2019 –„Die intensive medizinische Arbeit in den Praxen bringt für die Patienten einen echten Mehrwert mit sich: Sie werden optimal betreut und behandelt. Dem muss aber natürlich auch die Vergütungslogik folgen. Grundsätzlich sinnvolle Ansätze des Gesetzgebers, durch ein Wiederholungsrezept für Chroniker den bürokratischen Aufwand zu verringern, dürfen nicht das Gegenteil bewirken, nämlich finanzielle Einbußen für die Kolleginnen und Kollegen. Ich halte daher die derzeitige Bindung der Chronikerziffer an die andauernde quartalsweise Behandlung für falsch. Wir werden darüber mit den Krankenkassen sprechen. Klares Ziel dabei: Die Systematik der Chronikerziffer muss geändert werden.“