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Presse

Die Rufnummer 116117

Die Thüringer Allgemeine berichtet über die bundesweite Bereitschaftsdienstnummer 116117.

Die ärztliche Versorgung an Feiertagen und am Wochenende soll künftig durch das Wählen der Rufnummer 116117 besser organisiert und die Notaufnahmen entlastet werden.

„Im vergangenen Jahr haben bereits sieben Millionen Anrufer die Nummer 116117 gewählt, doch wir wollen mehr erreichen“, so Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in der Thüringer Allgemeinen.

Die Versichertenbefragung der KBV zeige, dass nur 26 Prozent von über 5600 Befragten den ärztlichen Bereitschaftsdient kontaktieren, wenn sie nachts oder am Wochenende krank sind.

Um die Popularität der 116117 zu steigern, liefen derzeit unter anderem Werbekampagnen, um die Nummer durch die Erscheinung zweier Elfen einprägsamer zu machen, berichtet die Thüringer Allgemeine.

Im kommenden Jahr soll auch der Web-Auftritt der 116117 und die dazugehörige App erweitert werden. Außerdem wird es eine Schnittstelle zwischen Bereitschaftsdienst und Rettungsdienst geben, welche die Anrufer je nach Dringlichkeit weiterleitet.

„Wichtig ist dabei: Die App stellt keine Diagnosen. Sie gibt lediglich eine Einschätzung der Dringlichkeit und eine Empfehlung. Künstliche Intelligenz kann den Arzt oder die Ärztin allenfalls unterstützen, nicht ersetzen“, betont Dr. Stefan Hofmeister, Vorstandsmitglied der KBV.

Abschließend berichtet die Thüringer Allgemeine, dass die 116117 den Patienten nicht nur eine Ersteinschätzung der Krankheitssymptome gibt, sondern auch an die nächstliegende Bereitschaftspraxis beziehungsweise den Rettungsdienst vermittelt. Im Falle einer so schweren Erkrankung, dass der Patient das Haus nicht verlassen kann, kommt der Arzt auch zum Patienten nach Hause.